Bergwanderwege
Innerhalb 2000 Stunden: 300 Freiwillige putzen den Pilatus und sichern die Wege

Die «Pilatus-Putzete» ist bereits zum 72. Mal durchgeführt worden. Dabei zeigte sich, dass Bergsteiger nur wenig Abfall auf den Wegen zurückliessen.

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Hochnebelstimmung über dem Vierwaldstättersee.

Hochnebelstimmung über dem Vierwaldstättersee.

Bild: Roger Grütter

Wo Menschen sind, wird auch Abfall liegengelassen. Und wo die Natur wütet, dort blockiert vielleicht mal ein Baumstamm den Wanderweg. Das gilt auch für den Pilatus. Deshalb haben es sich 300 Freiwillige aus
23 Vereinen und Gruppen zur Aufgabe gemacht, die Pilatuswege am Samstag wieder instand zu setzen. Die «Pilatus-Putzete» wurde bereits zum 72. Mal durchgeführt. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, haben die Personen über 2000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Sie haben mit Wegmacherhauen und Schaufeln die im Winter infolge der grossen Schneemengen und dem Geröll beschädigten Bergwanderwege wieder Instand gestellt. Es wurden neue Tritte angelegt, Fallholz entfernt und die Sicherungen mit Ketten kontrolliert und repariert.

Da auf der Nordseite noch immer harter Schnee liegt, konnte die Alpine Route «Alter Tomliweg» vom Klimsen zum Tomlishorn hinauf noch nicht kontrolliert werden. Ein Fazit ziehen die Verantwortlichen dennoch:

«Erfreulicherweise musste wenig
Abfall eingesammelt werden.»
Kontrolle der Handlauf-Sicherungen durch den Bergwegchef Dölf Müller.

Kontrolle der Handlauf-Sicherungen durch den Bergwegchef Dölf Müller.

Bild: PD

Gemeinden beteiligen sich an den Kosten

Der Nidwaldner Regierungsrat Othmar Filliger zeigt sich «sehr zufrieden mit den Arbeiten», wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Auch der Verwaltungsratspräsident der Pilatus-Bahnen, Brono Thürig, danke für den Einsatz.

Die Pro Eigenthal und die Gemeinden rund um den Pilatus haben sich an den Kosten beteiligt. Rund die Hälfte der Kosten finanziert die Vereinigung Pro Pilatus. (zgc)