BERN: Höchstwert für Neue LZ

Die Schweizer Regionalzeitungen sind im Aufwind - auch die Neue Luzerner Zeitung.

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Eingang des Medienzentrums der LZ Medien an der Maihofstrasse in Luzern.

Eingang des Medienzentrums der LZ Medien an der Maihofstrasse in Luzern.

Nach Jahren mit eher sinkenden Leserzahlen werden die regionalen Titel wieder vermehrt gelesen. So stossen die «Aargauer Zeitung», die «Neue Luzerner Zeitung», der Winterthurer «Landbote» und die «Berner Zeitung/Bund» auf wachsendes Leserinteresse, während das «St. Galler Tagblatt» seine Reichweite knapp halten konnte. Die «Neue Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben verzeichnen rund 305 000 Leserinnen und Leser. Das ist eine Zunahme gegenüber der letzten Erhebung um 1 Prozent.

Nationale Titel verlieren

Die meistgelesene Zeitung der Schweiz bleibt die Pendlerzeitung «20 Minuten», wie der Umfrage der Wemf AG für Werbemedienforschung im Zeitraum Oktober 2013 bis September 2014 zu entnehmen ist. Allerdings verliert «20 Minuten» an Leserschaft (–2,1 Prozent). Einen Rückgang muss auch der «Blick am Abend» hinnehmen (–5,4 Prozent). Nicht besser ergeht es den auflagenstarken Blättern «Tages-Anzeiger» (–1,5 Prozent) und «Blick» (–2,8 Prozent).

Die «Neue Zürcher Zeitung» kann dagegen ihre Leserschaft von 260 000 auf 269 000 Personen ausbauen. Ein durchzogenes Bild zeigt die Entwicklung der Leserschaft bei den Sonntagsblättern. Der «SonntagsBlick» musste Einbussen hinnehmen (–6,4 Prozent), bleibt aber klar die meistgelesene Zeitung am Wochenende. Unverändert hoch bleiben die Leserzahlen der «Zentralschweiz am Sonntag» bei 206 000.

red