Bern sagt Ja zur Verlängerung nach Büttenen

Das Bundesamt für Verkehr hat mehrere Einsprachen gegen die geplante Trolleybusverlängerung nach Büttenen abgewiesen. Gegen den Entscheid kann allerdings noch Beschwerde eingelegt werden.

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Die Trolleybuslinie 6 soll künftig bis Büttenen verkehren. (Grafik Neue LZ)

Die Trolleybuslinie 6 soll künftig bis Büttenen verkehren. (Grafik Neue LZ)

Im April 2011 haben verschiedene Personen aus dem Büttenenquartier beim Bundesamt für Verkehr (BAV) Einsprache gegen die geplante Trolleybusverlängerung nach Büttenen in der Stadt Luzern erhoben. Es handelte sich um sechs Einzelparteien sowie eine Sammeleinsprache von acht Parteien. Inhaltlich ging es vor allem um Anliegen im Zusammenhang mit Grundstücken, die durch die notwendigen baulichen Massnahmen betroffen sind, sowie um allgemeine Vorbehalte gegen das Projekt.

In den vergangenen Monaten haben VBL, Stadt Luzern sowie Verkehrsverbund Luzern versucht, mit den Einsprechenden eine Lösung zu finden. Von Dezember 2011 bis Februar 2012 wurden unter der Leitung des BAV sogenannte Einigungsverhandlungen durchgeführt. Erfreulicherweise konnten mit mehreren Parteien gütliche Einigungen erzielt werden, so dass fünf Einsprachen zurückgezogen wurden, heisst es in einer Medienmitteilung der VBL vom Freitag. Die verbleibenden Einsprachen wurden durch das Bundesamt für Verkehr geprüft und abgelehnt. Damit ist das Projekt einen entscheidenden Schritt weiter.

Realisierung frühestens im Dezember 2013

Rechtskräftig ist der Entscheid jedoch noch nicht. Gegen die abgewiesenen Einsprachen kann innert 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden. Die auf Dezember 2012 kommunizierte Inbetriebnahme der Trolleybusverlängerung ist unter den gegebenen Umständen nicht mehr umsetzbar. Gemäss VBL wird eine Realisierung bis Dezember 2013 angestrebt.

pd/zim