Bernhard Alpstaeg hat Interesse am «Gütsch»

Der Swisspor-Patron Bernhard Alpstaeg kann sich eine finanzielle Beteiligung am Hotel Gütsch vorstellen. Auch «Montana»-Direktor Fritz Erni ist gesprächsbereit.

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Im respektive vorerst um das Luzerner Hotel Château Gütsch tut sich was. (Bild: Boris Bügrisser / Neue LZ)

Im respektive vorerst um das Luzerner Hotel Château Gütsch tut sich was. (Bild: Boris Bügrisser / Neue LZ)

Nachdem unsere Zeitung aufgedeckt hat, dass der russische Milliardär Alexander Lebedev das Hotel Château Gütsch in Luzern für 20 Millionen Franken verkaufen  will (Ausgabe von Dienstag), stellt sich die Frage nach einem möglichen Käufer. Der Luzerner Geschäftsmann  Hermann Beyeler hat sein Interesse bereits angemeldet («Zentralschweiz am Sonntag» vom 13. Januar).

Nun zieht Bernhard Alpstaeg, Patron der Swisspor-Gruppe und FCL-Investor, nach. Auf Anfrage unserer Zeitung sagt er: «Für Gespräche über eine finanzielle Beteiligung bin ich offen. Voraussetzung ist, dass die Stadt die Federführung übernimmt und Branchenkenner aus der Region mobilisiert, die sich für das Hotel Gütsch interessieren.»

Bernhard Alpstaeg bei der Eröffnungsfeier der Swisspor Arena im September 2011. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Bernhard Alpstaeg bei der Eröffnungsfeier der Swisspor Arena im September 2011. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Beyeler: «Persönliches Ziel erreicht»

Hermann Beyeler ist über das Interesse Alpstaegs hoch erfreut. «Wenn Bernhard Alpstaeg tatsächlich mit einer Investorengruppe einsteigen sollte, dann wäre mein persönliches Ziel absolut erreicht.» Beyeler betont allerdings, dass er als Teil einer Investorengruppe nicht zur Verfügung stehen würde. «Einen Kauf der Liegenschaft könnte ich mir nur allein vorstellen.»

Auch Fritz Erni liegt viel an einer guten Zukunft des «Gütsch», schliesslich hat der Direktor des Hotels Montana im Château Gütsch während neun Monaten die Gastronomie geführt. Er sagt: «Ich bin offen für Gespräche, die die Zukunft des Hotels Gütsch betreffen.»

Alexander von Däniken / Pascal Imbach

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