BERNSTRASSE: Paris ist das Vorbild

Die Bernstrasse soll sich entwickeln und zum urbanen Begegnungsort werden. Um dies zu erreichen, orientiert man sich an Quartieren in Zürich und in Paris.

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Die Häuser der Stadt Luzern an der Bernstrasse. Bild Mirjam Graf/Neue LZ

Die Häuser der Stadt Luzern an der Bernstrasse. Bild Mirjam Graf/Neue LZ

«Wenn Luzern und Littau fusioniert haben, wird die Bernstrasse zum Verbindungsstück, und sie rückt ins Zentrum»: das sagt Anwalt Jost Schumacher, der sich entschieden hat, an der Bernstrasse zu investieren. 4,2 Millionen Franken wendet er auf, um dort ein Haus mit 8 Studentenstudios und 11 Studentenwohnungen zu bauen (wir berichteten).

Hoffnung auf weitere Investoren

Nun hofft Schumacher, dass weitere Investoren an der Bernstrasse neue Liegenschaften errichten oder alte Häuser sanieren. Ihm schwebt vor: «Die Bernstrasse soll eine Art Quartier Latin wie in Paris werden. Sie soll zum Begegnungsort zwischen Studenten und Menschen aus ganz vielen verschiedenen Nationen werden.»

Konkret hofft Schumacher, dass die Liegenschaften an der Bernstrasse 80 bis 90 abgerissen werden. Diese sind im Besitz der Stadt, die plant, dort eine grosse Überbauung zu realisieren.

Mehr zu den Plänen und weitere Stimmen in der Neuen LZ vom Samstag, 5. Januar 2008.

Martin Messmer