BERNT LÜCHTENBORG: Boot des Weltumseglers zerschellt am Fels

Nach 348 Tagen ist der Traum wohl ausgeträumt: Das Boot des Luzerner Weltumseglers Bernt Lüchtenborg zerschellte in Chile an einem Fels.

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Bernt Lüchtenborg im Livestream vor Tasmanien. (Bild pd)

Bernt Lüchtenborg im Livestream vor Tasmanien. (Bild pd)

Passiert ist es am Eingang des Beagle-Kanals in Chile: Die «SY Horizons» von Bernt Lüchtenborg trieb auf einen Fels zu und zerschellte. Der 57-Jährige wurde aufgrund eines Splitterbruchs des Vorderarms ins Krankenhaus gebracht. Er sei soweit wohlauf, lässt er aus dem Spital verlauten.

Kampf mit dem Meer
Noch am zwei Tage vorher schrieb Lüchtenborg in seinem Log-Buch: «Es ist bitter die erkämpften Meilen wieder hergeben zu müssen, noch schlimmer das Gefühl in der Nacht fast das Schiff zu verlieren! [...] Irre durch die Nacht in schweren Schauerböen, die mir am Scherenschnitt der Isla Noir den Rest an Orientierung nehmen. Wohin? Der Orkan gibt mir keinen Raum zum Nachdenken.»

Der Deutsche, der in Luzern wohnt, startete am 27. Juni 2009 in Cuxhaven und wollte zweimal die Welt umrunden. Kurz vor Weihnachten stoppte ihn ein Wal.

rem