BEROMÜNSTER: Asphalt-Piste für Flugplatz Beromünster

Die Betreiberin des Flugplatzes Luzern-Beromünster will die Graspiste durch einen Hartbelag ersetzen. Sie hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt das entsprechende Baugesuch eingereicht. Der Umbau soll Landungen und Starts auch bei schlechtem Wetter ermöglichen.

Merken
Drucken
Teilen
Der Flugplatz Luzern-Beromünster (links im Bild) soll eine Asphalt-Piste erhalten. (Bild: Motorfluggruppe Beromünster www.mfgb.ch)

Der Flugplatz Luzern-Beromünster (links im Bild) soll eine Asphalt-Piste erhalten. (Bild: Motorfluggruppe Beromünster www.mfgb.ch)

Nach der positiven Prüfung durch den Bund und den Kanton soll das Bauprojekt am Montag bei der Gemeinde Beromünster öffentlich aufgelegt werden. Der Spatenstich soll frühestens 2014 erfolgen. Hansruedi Müller, Verwaltungsratspräsident der Flubag-Flugbetriebs AG bestätigte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine Online-Meldung der «Surseer Woche».

Die heutige 510 Meter lange Graspiste soll durch eine 20 Meter kürzere und 18 Meter breite Piste aus Hartbelag ersetzt werden. Dies erhöhe die Sicherheit, reduziere den Lärm beim Abflug und ermögliche Starts und Landungen auch bei schlechtem Wetter, sagte Müller weiter.

Zahl der erlaubten Flugbewegungen bleibt unverändert

Die Zahl der jährlich erlaubten Starts und Landungen von total 14'200 Flugbewegungen solle nicht geändert werden, erklärte Müller. Diese seien in einer Vereinbarung zwischen der Flugplatz-Betreiberin und der Gemeinde Beromünster festgelegt. Derzeit würden pro Jahr rund 10'000 Flugbewegungen gezählt.

Die Flugplatz-Betreiberin reichte das Baugesuch beim Bund im Dezember 2012 ein. Für die Prüfung durch Bund, Kanton und Gemeinde rechnet die Gesuchstellerin mit rund einem Jahr. Baubeginn wäre demnach frühestens 2014. Verwaltungsratspräsident Hansruedi Müller schätzt die Kosten für das Vorhaben auf rund eine Million Franken.

Der Flugplatz Luzern-Beromünster besteht seit 1960. Am Flugplatz befinden sich eine Motorflugschule, eine Charterfirma und ein Helikopterunternehmen. Daneben dient er privaten Segel- und Motorfliegern sowie Fallschirmspringern als Basis. (sda)