BEROMÜNSTER: Dank Fusion: Beromünster will Steuern senken

Der Gemeinderat von Beromünster möchte die Steuern senken. Möglich machen sollen dies unter anderem die positiven Fusionseffekte. Für Neudorf und Pfeffikon dürfte dies interessant sein.

Drucken
Teilen
Der Flecken Beromünster. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Flecken Beromünster. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Beromünster plant auf das kommende Jahr eine Steuersenkung von heute 2.05 auf neu 1.95 Einheiten. Höhere Steuererträge und die positiven Effekte der Fusionen mit Schwarzenbach (2004) und Gunzwil (2009) machen dies möglich, heisst es in einer Mitteilung des Gemeinderates.

Direkter Nutzen der Fusionen
Bei einem Budgetvolumen von über 31 Millionen Franken beträgt der Aufwandüberschuss rund 280'000 Franken. Das gesteckte Legislaturziel des Gemeinderates, den Gemeindesteuersatz auf unter 2.0 Einheiten zu senken, werde somit erreicht. Die Vorteile der Fusionen komme in diesem Punkt jetzt voll zum Tragen und die steuerpflichtigen Personen spüren einen direkten Nutzen davon. Die höheren Steuererträge, welche auch dank diverser Neuansiedlungen generiert werden, würden diesen grossen und schon mehrmals geforderten Schritt möglich machen. Der Finanzplan weise für die Jahre 2011- 2015 Aufwandüberschüsse aus. Diese würde durch Reserven (Eigenkapital) gedeckt und ab 2016 könne wieder mit positiven Rechnungsabschlüssen gerechnet werden, so der Gemeinderat.
Die Genehmigung des Voranschlags 2011 mit der geplanten Steuersenkung wird an der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2010 behandelt.

Werbung für weitere Fusionen?
Falls in Beromünster die Steuersenkung tatsächlich angenommen wird, werden die aktuellen Fusionspartner Neudorf und Pfeffikon dies sicherlich interessiert zur Kenntnis nehmen. Beromünster steckt derzeit in Fusionsabklärungen mit diesen beiden Gemeinden. Ein alfälliger Zusammenschluss würde im Jahr 2013 erfolgen. Neudorf verfügt momentan über einen Steuerfuss von 2.10 Einheiten, in Pfeffikon steht dieser aktuell auf 2.25 Einheiten.

pd/bep