BEROMÜNSTER: Flugplatz-Gegner mobilisieren weiter

Die Anwohner machen ernst: Mit einem Aktionspapier wenden sie sich an die Öffentlichkeit. Beim Flugplatz lässt man nicht alle Argumente gelten.

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Ein Propellerflugzeug gestern auf dem Flugplatz Beromünster. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Ein Propellerflugzeug gestern auf dem Flugplatz Beromünster. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

ras. Der Flugplatz Beromünster will wachsen – sehr zum Missfallen einiger Anwohner. Konkret ist der Bau einer 490 Meter lange und 18 Meter breite Hartbelag-Piste. Diese soll die derzeitige Graspiste ersetzten (Ausgabe vom 6. April). Der Spatenstich soll frühestens 2014 erfolgen. In Hinsicht auf das Ende der Planauflage am 7. Mai, hat die Interessengemeinschaft Fluglärm ein Aktionspapier veröffentlicht.

Aktionspapier veröffentlicht

In einem Aktionspapier werden zahlreiche Aspekte des Pistenbaus kritisiert. Neben dem zentralen Punkt der steigenden Flugbewegungen, welche von derzeit rund 10 000 auf 16 000 Flugbewegungen inklusive Helikopterflüge zunehmen sollen, sind dies:

  • Die geplante Asphaltpiste. Sie sei ein «ökologischer Blödsinn» in der ansonsten intakten Natur des Michelsamtes und sei auch optisch «eine Verschandelung, welche nicht mehr rückgängig gemacht werden kann».
  • Mit den Ausbauplänen werde eine Petition mit 1300 Unterschriften, welche sich gegen jeglichen Ausbau des Flugplatzes ausgesprochen haben, zu wenig berücksichtigt.
  • Zudem sehe die IG ein Problem darin, dass kein einziges Verwaltungsrats-Mitglied der Flubag, welche den Flugplatz betreibt, nicht im Kanton Luzern wohnen. In einem Positionspapier der IG wird festgehalten: «Die Verwaltungsräte wollen uns hier in Beromünster glaubhaft machen, dass die Asphaltierung nur Vorteile hat für Beromünster. Offenbar will man hier aber nur fliegen und lieber an einem – vom eigenen Fluglärm – ungestörten Ort wohnen.»
  • Ebenfalls befürchtet wird, dass die heutige von den Anwohnern geschätzte Flugpause von November bis April verschwinden werde.


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