BEROMÜNSTER: Keine Fasnacht ohne deftigen Fläckefraas

Auch in Beromünster hat die Fasnacht das Dorfgeschehen im Griff. Dabei versorgt die Fleckenzunft das Volk mit einem besonderem Frass.

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Beromünsters Zunftmeister Martin Estermann beim Kochen. (Bild Philipp Schmidli/Neue lZ)

Beromünsters Zunftmeister Martin Estermann beim Kochen. (Bild Philipp Schmidli/Neue lZ)

Schweinefleisch am Spiess und Steinpilzrisotto aus dem Riesen-Topf, das ist er, der Fläckefrass. Lieber Zunftmeister, warum muss man den Fraas unbedingt probieren? Martin Estermann alias «Martin de Erscht» überlegt kurz, dann sagt der Fleckenzunft-Meister: «Der Frass gibt den Leuten den nötigen ?Boden? für einen langen Fasnachtstag.» Und, lieber Zunftmeister, was trinkt man eigentlich zum Fläckefraas? Na was wohl. «Ein Fläckekaffee natürlich!»

Die Kälte als Spassbremse
Ebenfalls Tradition ist es, dass am Fasnachtssamstag Guuggenmusigen aus den Nachbardörfern nach Möischter pilgern, um an der grossen Party dabei zu sein. «Leider ist es dieses Jahr vielen Fasnächtlern zu kalt», sagt die langjährige Zunftpräsidentin Heidi Huser.

Am Abend ging die Party dann in der Mehrzweckhalle Beromünster weiter. Am Beromüügger-Ball wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Daniel Schriber