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Beromünster lässt die Fusion platzen

Die Fusion der vier Gemeinden Beromünster, Neudorf, Pfeffikon und Rickenbach kommt nicht zu Stande. Grund: Beromünster wollte mehr Geld vom Kanton.
Die Gemeindepräsidenten (v.l.) Christian Merz (Pfeffikon), Martin Schlegel (Neudorf) und Charly Freitag (Beromünster). Aus der geplanten Fusion wird nun wohl nichts. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Gemeindepräsidenten (v.l.) Christian Merz (Pfeffikon), Martin Schlegel (Neudorf) und Charly Freitag (Beromünster). Aus der geplanten Fusion wird nun wohl nichts. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Alles war auf Kurs: Die ersten Abklärungen über eine allfällige Fusion zwischen den vier Michelsämter Gemeinden Beromünster, Neudorf, Pfeffikon und Rickenbach verliefen positiv. Entsprechend überraschend kam das Aus, das am Diensatgabend in Rickenbach an einem Infoanlass zur Fusion kommuniziert wurde.

Gescheitert ist das Projekt jedoch am Geld: Die vier Gemeinden hatten vom Kanton Luzern ursprünglich 21 Millionen an Kantonsbeiträgen verlangt, eine weitere Forderung bestand aus einer jährlichen Ausgleichs-/Entlastungszahlung von 1,5 Millionen Franken. Darauf wollte sich die Regierung jedoch nicht einlassen. «Der Kanton wäre bereit gewesen, insgesamt 18 Millionen Franken zu bezahlen», ist einem am Dienstag verschickten Communiqué der zuständigen Regierungsrätin Yvonne Schärli zu entnehmen. «Doch auf den zusätzlichen jährlichen Beitrag von 1,5 Millionen Franken kann der Regierungsrat nicht eintreten.» Dieser Sachverhalt sei in den Verhandlungen klar kommuniziert worden. Für einen jährlichen Beitrag fehle nicht nur eine entsprechende gesetzliche Grundlage, auch würde dies einen Rückschritt in den alten Finanzausgleich bedeuten. «Ausserdem zeigt der Finanzplan, dass die neue Gemeinde mit einem Kantonsbeitrag von 18 Millionen Franken in eine solide finanzielle Zukunft gehen könnte.»

Risiko für Beromünster zur gross

«Für uns stimmt der vom Kanton offerierte Beitrag», sagte Pfeffikons Gemeindepräsident Christian Merz: Die Gemeinde sehe das Projekt als eine echte Chance für das Michelsamt. Gleiches stellten die Gemeindepräsidenten von Neudorf und Rickenbach fest. Die drei Gemeinden hatten sich denn auch nach zwei Verhandlungsrunden zum Kantonsbeitrag positiv geäussert. Der Gemeinderat von Beromünster stieg jedoch nicht darauf ein. «Die Finanzen sind Realität, und aus diesem Grund ist es uns nicht möglich, diese Fusion zu unterstützen», so Gemeindepräsident Charly Freitag. Das Risiko sei zu gross. Statt einem Nettoguthaben von rund 1000 Franken pro Kopf bei einem Alleingang bestehe für eine fusionierte Gemeinde eine Nettoschuld von rund 2000 Franken.

Regula Bättig

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