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BEROMÜNSTER: Neue Asyl-Notunterkunft für 80 Männer

Der Kanton Luzern eröffnet in Beromünster eine weitere Asyl-Notunterkunft. In der Zivilschutzanlage Linden werden ab Mitte Dezember 80 Asylsuchende untergebracht. Die Notunterkunft wird für eineinhalb Jahre betrieben.
Wie hier im Bild in der Notunterkunft Eschenbach werden die Asylsuchenden auch in Beromünster in einer Zivilschutzanlage untergebracht. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Wie hier im Bild in der Notunterkunft Eschenbach werden die Asylsuchenden auch in Beromünster in einer Zivilschutzanlage untergebracht. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Mit der neuen Asyl-Notunterkunft für 80 Asylsuchende in der Zivilschutzanlage Linden reagiert die Gemeinde Beromünster auf die Verpflichtung, im Rahmen der Gemeindeverteilung Unterkunftsplätze für Asylsuchende bereit zu stellen. Gleichzeitig unterstützt sie den Kanton in der momentan sehr schwierigen Aufgabe, genügend Unterkunftsplätze für Asylsuchende zu schaffen, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Luzern vom Donnerstag. Der Betrieb der Notunterkunft ist auf 18 Monate befristet.

In Beromünster nimmt der Kanton bereits die sechste Asyl-Notunterkunft in einer Zivilschutzanlage in Betrieb. Zusammen mit den Anlagen in Dagmersellen, Luzern Areal Eichhof, Willisau, Meggen und Nebikon sind insgesamt 340 Unterkunftsplätze in Zivilschutzanlagen eingerichtet. In Beromünster werden ausschliesslich Männer, vorwiegend aus Afghanistan und Syrien, untergebracht. Beim Kanton Luzern ist man sich bewusst, dass die unterirdische Unterbringung kein optimaler Zustand ist. Angesichts der aktuellen Lage wird dies jedoch als zumutbar befunden.

24-Stunden-Betrieb

Die Asyl-Notunterkunft in Beromünster wird in einem 24-Stunden-Betrieb geführt. Die Betreuung wird durch die kantonale Asylorganisation sichergestellt. Für die Sicherheit rund um die Notunterkunft wird ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Eine Gruppe aus Vertretern des Kantons Luzern, der Luzerner Polizei, der Gemeinde Beromünster und der Bevölkerung wird den Betrieb der Notunterkunft eng begleiten. Sie trifft sich regelmässig und kann bei allfälligen Problemen rasch Massnahmen für den weiteren Betrieb definieren.

Um den Asylsuchenden Tagesstrukturen zu bieten, sind gemeinnützige Arbeitseinsätze wie Umgebungspflege, Instandstellung von Wanderwegen, Wald- und Bachufersäuberungen zugunsten der Gemeinde Beromünster sowie umliegender Gemeinden geplant.

pd/zim

Aktuelle Situation im Kanton Luzern

pd/zim. Ende November 2015 waren im Kanton Luzern 1650 Asylsuchende untergebracht. Damit ist die Zahl der Asylsuchenden im letzten Halbjahr um 800 Personen angestiegen. Aufgrund der sehr hohen Schutzanerkennungsquote von 65 Prozent steigt auch die Zahl der Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen seit Beginn des Jahres 2014 kontinuierlich an. Der Kanton Luzern betreut heute nebst den 1650 Asylsuchenden rund 2250 Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene, die von wirtschaftlicher Sozialhilfe abhängig sind (Stand Ende Dezember 2013: 1365 Personen).

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