BERUFSBILDUNG: Luzern baut die Berufsmatura aus

Die Lebensmittelindustrie sucht verzweifelt Kaderleute: Gefragt sind Naturwissenschaftler mit gewerblichem Hintergrund. Eine neue Berufsmatur soll helfen.

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(Symbolbild Neue LZ)

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Zentralschweizer Unternehmen in der Lebensmittelproduktion ringen um Kadernachwuchs. «Es ist extrem, wie wir den Leuten hinterherspringen. Insbesondere in der Landwirtschaft», sagt Josef Sommer, Mitglied der Konzernleitung von Fenaco, einem der grössten Schweizer Agrar- und Nahrungsmittelkonzerne, zu dem etwa die Landi-Läden oder der Getränkehersteller Ramseier Suisse AG gehört. «Wir tun uns schwer bei der Suche nach Leuten mit naturwissenschaftlich-gewerblichem Hintergrund, die fähig und bereit sind, Managementposten zu übernehmen.»

Der Kanton Luzern will nun die Ausbildung in diesem Bereich verstärken. In Schüpfheim im Entlebuch sollen ab nächstem Jahr Lehrabgänger neu eine naturwissenschaftlich-gewerbliche Berufsmatur absolvieren können. Luzern baut damit die Zahl seiner Berufsmatura-Richtungen von vier auf fünf aus.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.