BERUFSSCHULEN: Schulbücher: Lehrlinge fühlen sich abgezockt

Die Jungfreisinnigen klagen über hohe Buchpreise an KV-Schulen: Lehrlinge würden bis zu 30 Prozent mehr zahlen als im Buchhandel.

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Alain O. Probst, Präsident der Jungfreisinnigen Amt Sursee, beim Durchblättern eines der betreffenden Lehrmittel in einer Buchhandlung. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Alain O. Probst, Präsident der Jungfreisinnigen Amt Sursee, beim Durchblättern eines der betreffenden Lehrmittel in einer Buchhandlung. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Jungfreisinnigen Amt Sursee fordern «gerechte Preise» für Lehrmittel an den Kaufmännischen Berufsschulen im Kanton Luzern. Grund für die Verärgerung sind angeblich massive Differenzen bei den Preisen für Lehrmittel beim Bezug an der Schule und im Buchhandel. «In extremen Fällen handelt es sich um eine Preisdifferenz von bis zu 30 Prozent», schreibt KV-Lehrling und Präsident der Jungfreisinnigen Amt Sursee, Alain O. Probst, in einer Mitteilung.

Die Verantwortlichen an den Schulen halten die grossen Preisdifferenzen für Einzelfälle. «Wir halten uns beim Verkauf an die offizielle Preisempfehlung des Buchhandels», sagt Beat Schürmann, Geschäftsleiter des Kaufmännischen Verbands. Preisdifferenzen von bis 30 Prozent kann sich Schürmann nur damit erklären, dass möglicherweise Online-Buchhändler einzelne Titel zu «Dumpingpreisen» – also unter dem Einstandspreis – anbieten. Theoretisch müssten die Schüler die Bücher nicht bei der Schule beziehen, es bestehe jedoch ein «gewisser Druck».

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.