Beschwerde abgewiesen - Hallenbad auf Kurs

Das neue Hallenbad auf der Allmend kommt planmässig voran: Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde der Firma Hinke abgewiesen.

Drucken
Teilen
So soll das Hallenbad auf der Allmend dereinst aussehen. (Bild: PD)

So soll das Hallenbad auf der Allmend dereinst aussehen. (Bild: PD)

Nun kann der Luzerner Stadtrat den Werkvertrag mit der österreichischen Firma Berndorf AG abschliessen. Für 2,3 Millionen Franken baut sie im neuen Hallenbad auf der Allmend sechs Edelstahl-Becken ein. Das Verwaltungsgericht hat nun den Ausschluss der Firma Hinke wegen möglicher Wettbewerbsbevorteilung bestätigt.

So soll das Hallenbad dereinst aussehen. (Bild: pd)
11 Bilder
12'500 Sitzplätze und 4500 Stehplätze fasst das neue Stadion. (Bild: PD)
Die Swissporarena wird am 9. Juli 2011 eröffnet. (Bild: PD)
Die zwei Hochhäuser ragen 88 und 77 Meter in die Höhe. (Bild: PD)
Im neuen FCL-Stadion gibt es auch 650 Sitzplätze in der Business Lounge, 120 Komfortplätze im Presidents Club, 10 Logen und 2 Eventlogen mit eigenen Balkonen. (Bild: PD)
Für 12,8 Millionen Franken wird ein Leichtathletik-Stadion angebaut. Das Stadion bietet 1950 gedeckte Sitzplätze, vier Trainings-Laufbahnen im Hohlraum der Tribüne, VIP-Zone und modernste Sanitäranlagen im Innern des angrenzenden Fussballstadions. (Bild: PD)
Das Stadion kommt auf gegen 70 Millionen Franken zu stehen. (Bild: PD)
Der FC Luzern wird im neuen Stadion auf Naturrasen spielen. (Bild: PD)
Die Swissporarena wird auch für Konzerte, Veranstaltungen und Events genutzt werden können. (Bild: PD)
Hier kommt auf 4700 Quadratmetern ein Migros-Fitnesspark rein. (Bild: PD)
Für 2,3 Millionen Franken baut die Berndorf AG sechs Edelstahl-Becken ein. (Bild: pd)

So soll das Hallenbad dereinst aussehen. (Bild: pd)

Im Juli 2012 fertig

Das Hallenbad kann damit wie geplant im Juli 2012 fertiggestellt werden. Kostenüberschreitungen sind keine zu erwarten, wie die Stadt Luzern in einer Mitteilung schreibt.
Der Stadtrat stellt zudem fest, dass bei anspruchsvollen, aussergewöhnlichen Ausschreibungsverfahren Spezialisten, die auch als Anbieter in Frage kommen, beigezogen werden dürfen. Dabei darf aber nicht einmal der Anschein einer Wettbewerbsbevorteilung entstehen. Insbesondere muss im Sinne der Transparenz eine solche Unterstützung in den Ausschreibungsunterlagen offengelegt werden.

rem

Die Vorgeschichte

Der Luzerner Stadtrat hat den Auftrag, die Schwimmbecken im neuen Hallenbad auf der Allmend zu bauen, an die österreichische Firma Berndorf Bäderbau AG vergeben. Mit 2,3 Millionen Franken war dies die teuerste Offerte im Wettbewerb. Die Hinke AG wurde ausgeschlossen, weil die Firma auch bei der Ausschreibung mitwirkte. Ebenfalls ausgeschlossen wurde die Firma Mauchle aus Sursee, obwohl sie mit 1,78 Millionen Franken am günstigsten offerierte.