Besseres Angebot für Allergiker

Wen Heuschnupfen oder Asthma plagen, der kann sich neu im Kantonsspital Luzern behandeln lassen. Dieses baut aus, weil immer mehr Leute Allergien haben.

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Gerhard Müllner macht bei einer Patientin einen Allergie-Test an den Armen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Gerhard Müllner macht bei einer Patientin einen Allergie-Test an den Armen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

16 Tropfen, 16 Stiche. 5 Minuten Wartezeit. Schon kann Gerhard Müllner an den Armen seiner Patienten ablesen, auf welche Stoffe sie allergisch reagieren: Gräser, Roggen- und Birkenpollen, Hunde- und Pferdehaare sind einige der 16 wichtigsten Allergieauslöser. Zusätzliche Sicherheit gibt ein Bluttest.

Mehrere Fachleute beteiligt

Seit 1995 ist der gebürtige Berner den Allergien der Zentralschweizer auf der Spur. Noch bis Ende Juni arbeitet er in der eigenen Praxis am Löwenplatz in Luzern sowie einen halben Tag in der Woche im Luzerner Kantonsspital. Auf Anfang Juli wechselt er ganz ins Spital, da dieses das Angebot von Allergieabklärungen und -behandlungen für Erwachsene ausbaut. Kinder werden wie bisher im Kinderspital behandelt.

Grund für den Ausbau am Luzerner Kantonsspital ist die steigende Nachfrage, sagt Mediensprecherin Jeannette Nagy: «Wir haben gemerkt, dass mehr Leute allergische Erkrankungen haben und dass diese komplexer werden.» Gelegentlich müssten mehrere Fachleute Abklärungen machen.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.