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Besucher der Pilatus Arena sollen im Pilatusmarkt parkieren

Bei Bedarf sollen Besucher der geplanten Pilatus Arena in Kriens auch den Parkplatz im Einkaufszentrum Pilatusmarkt benutzen können. Die Stadt Luzern hofft aber weiterhin, dass möglichst viele Besucher mit dem öffentlichen Verkehr anreisen werden.
Hugo Bischof
Blick in die Sporthalle der Pilatus Arena. (Visualisierung/PD)

Blick in die Sporthalle der Pilatus Arena. (Visualisierung/PD)

Die im Mattenhof in Kriens geplante Saal-und Eventsporthalle Pilatus Arena wird maximal 4000 Besucherinnen und Besuchern Platz bieten. Diese sollen «bei Bedarf das Parkhaus des Pilatusmarktes Kriens mitbenutzen können». Dazu soll ein Shuttle-Dienst zwischen der Pilatus Arena und dem Pilatusmarkt eingerichtet werden. Das schreibt der Luzerner Stadtrat in seiner Antwort auf eine Interpellation der SP/Juso-Fraktion.

«Es wurden mit dem Pilatusmarkt und der VBL erste positive Gespräche betreffend einer Nutzung des Parkhauses geführt», bestätigt auf Anfrage Daniel Deicher, Mediensprecher der Pilatus Arena. «Eine Nutzung ist grundsätzlich möglich, da das Parkhaus für einen 24-Stundenbetrieb ausgelegt ist.» Wie oft eine solche Nutzung erfolgen werde, würde von der Buchung der Pilatus Arena und von anderen Veranstaltungen abhängen (etwa Messe, FCL, Konzerte Allmend, Zirkus).

Blick vom Mattenplatz in Richtung Richtung Bahnhof Mattenhof (Visualisierung/PD)

Blick vom Mattenplatz in Richtung Richtung Bahnhof Mattenhof (Visualisierung/PD)

Hochhaus-Parkplätze nur für die Bewohner

Bei Grossanlässen in der Pilatus Arena sollen auch die Parkplätze auf der Luzerner Allmend mitbenutzt werden können, schreibt der Stadtrat weiter. Dies allerdings nur, «wenn diese nicht durch Veranstaltungen der Messe Luzern oder durch den FC Luzern in Anspruch genommen werden». Terminüberschneidungen zwischen Grossanlässen auf der Allmend und in der Pilatus Arena werde es «äusserst selten» geben, sagt dazu Pilatus-Arena-Sprecher Deicher: «Schliesslich wollen wir uns ja auch nicht gegenseitig die Zuschauer streitig machen.» Die Tarife für die Parkmöglichkeiten werde man mit den Betreibern klären, sobald der rechtskräftige Bebauungsplan vorliegen würde.

«Mit ganz wenigen Ausnahmen werden die Grossveranstaltungen in der Pilatus Arena an Abenden und Wochenenden stattfinden», so Deicher. «Dann stehen auch die Parkplätze im Parkhaus der benachbarten Mobimo-Überbauung zur Verfügung.» Nicht als Parkplätze für die Pilatus Arena genutzt werden können hingegen die vorgesehenen 194 Parkplätze im geplanten Hochhaus Mattenhof II. Sie stehen primär den «Bewohnenden der neu entstehenden knapp 350 Wohnungen zur Verfügung», schreibt der Stadtrat. Die geringe Anzahl Parkplätze in der Überbauung Mattenhof ist gemäss dem Stadtrat darauf zurückzuführen, «dass das Areal hervorragend mit dem öffentlichen Verkehr sowie durch den neuen Fuss- und Veloweg Freigleis zwischen Luzern und Kriens erschlossen ist».

Veranstalter setzen «voll auf den ÖV»

Auch für die Anreise zu Veranstaltungen in der Pilatus Arena sollen die Besucherinnen und Besucher vor allem den öffentlichen Verkehr sowie den neuen Fuss- und Veloweg benutzen. «Unser oberstes Ziel ist es, voll auf den ÖV zu setzen», sagt Deicher. Darauf soll bereits bei der Ausschreibung und über den Ticketverkauf Einfluss genommen werden. «Wir werden Kombitickets für die Anreise anbieten.» Bei diesen Tickets ist im Eintrittspreis für die Veranstaltung auch der Fahrpreis für die Anreise per Bus oder Zug enthalten. Für die Anreise per ÖV und Langsamverkehr sei die Pilatus Arena «perfekt erschlossen», betont Deicher.

Der Bau der Pilatus Arena wird rund 30 Millionen Franken kosten. Finanziert wird das Ganze mit der Mehrwertabschöpfung aus der Wohn- und Geschäftsüberbauung auf dem Mattenhof-II-Grundstück, mit einem Beitrag des Bundes (NASAK), einem Beitrag des Kantons Luzern sowie mit privaten Mitteln. Nach Verabschiedung des Bebauungsplanes soll die Detailplanung des Projektes starten. «Es ist nach wir vor unser Ziel, dass wir den Spatenstich im Spätherbst 2019 setzen können», sagt Daniel Deicher.

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