BETAGTENZENTRUM ROSENBERG: Ein neuer Garten bereichert die Bewohner

Ein neuer Bauerngarten zum Säen, Ernten, Riechen: Für die Heimbewohner im «Rosenberg» ist er wie ein zusätzliches Zimmer.

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Betty Toscani (rechts) und Susanne Cavelti, Mitarbeiterin Aktivierung, beim Minzen-Beet im neuen Aktivitätsgarten des Betagtenzentrums Rosenberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Betty Toscani (rechts) und Susanne Cavelti, Mitarbeiterin Aktivierung, beim Minzen-Beet im neuen Aktivitätsgarten des Betagtenzentrums Rosenberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Lebensraum wird eng und enger, wenn man alt, pflegebedürftig und im Heim ist. Viele kommen selten aus dem Zimmer und noch seltener ins Freie. Umso mehr freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Betagtenzentrum Rosenberg in Luzern über den neuen Aktivitätsgarten mitten im Heim.

«Schön, selbst etwas zu ernten» 
Da, wo früher ein eher trister Innenhof zwischen Pflege- und Alters-wohnheim lag, ist mit Hilfe des Landschaftsarchitekten Robert Gissinger ein so genannter Aktivitätsgarten entstanden. Mit 25 rechteckigen Hochbeeten, die an einen Bauerngarten erinnern, mit sechs Ahornbäumen, viel Grün, Blumen und einladenden Wegen. Betty Toscani (89) riecht an Pfefferminze, Zitronenmelisse, Ananasminze und strahlt: «Es ist schön hier, den Garten und die Sonne zu geniessen und auch selbst etwas säen und ernten zu dürfen.»

Das Echo auf die Neugestaltung der Fläche von 800 Quadratmetern sei sehr gut, sagt Zentrumsleiterin Caty Hürlimann. Die Kosten von 280'000 Franken für den neuen Garten trägt nicht die Stadt, sondern die private Günter-und-Liselotte-Powalla-Bunn?s-Stiftung in Luzern. Sie bezweckt die Förderung und Unterstützung von sozialen, kulturellen und kirchlichen Projekten in der Region Luzern.

Ruth Schneider

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.