Betriebserfolg der Clientis Entlebucher Bank liegt im ersten Halbjahr 2020 leicht über dem Vorjahresniveau

Die Clientis Entlebucher Bank hat im ersten Halbjahr einen Betriebserfolg von 7,91 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Um einen Viertel zugenommen hat der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

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(spe) Das erste Quartal 2020 sei sehr erfreulich verlaufen, meldete die Clientis Entlebucher Bank am Donnerstag. Mit zunehmender Dauer der Coronakrise seien die Volumen jedoch rückläufig geworden. Die Bank blickt insgesamt trotzdem auf ein gutes erstes Halbjahresergebnis zurück. Sie hat einen Gewinn von 1,63 Millionen Franken erzielt.

Die Ausleihungen an die Kunden stiegen um 3,6 Prozent auf CHF 989 Millionen an. Davon entfallen 89 Prozent auf das Kerngeschäft der Hypothekarfinanzierungen, so die Bank. Die Kundengelder stiegen um 4,1 Prozent auf CHF 785 Millionen. Die Bilanzsumme nahm um 7,9 Prozent zu, sie beläuft sich auf 1,14 Milliarden. Dies ist gemäss der Bank einerseits auf die Volumenzunahme im Kundengeschäft zurück zu führen. Andererseits habe die Clientis Entlebucher Bank ihre Liquidität «gleich zu Anfang der Coronakrise massiv hochgefahren», um die Liquiditätsbedürfnisse ihrer Kunden abzudecken.

Der Betriebserfolg hat im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 2,2 Prozent auf 7,91 Millionen Franken zugenommen. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft stieg auf 6,15 Millionen Franken, was einer Zunahme von 6,1 Prozent entspricht. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hat im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent zugenommen und liegt nun bei 0,81 Millionen Franken entwickelt.

Die Bank erwartet ein solides Ergebnis für das ganz Jahr 2020. «Vorausgesetzt, dass die Rahmenbedingungen in den nächsten Monaten stabil bleiben», so Alfons Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

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