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BETRUG: Polizei warnt vor Falschgeld in Luzern

In der Stadt Luzern wird derzeit vermehrt mit falschen Euro-Scheinen bezahlt. Die Luzerner Polizei warnt vor unbekannten Betrügern.
GELDSCHEIN, BANKNOTEN, EURO, WAESCHELEINE, WAESCHEKLAMMERN, SYMBOLBILD, GELD, WAEHRUNG (Bild: Achim Scheidemann/DPA)

GELDSCHEIN, BANKNOTEN, EURO, WAESCHELEINE, WAESCHEKLAMMERN, SYMBOLBILD, GELD, WAEHRUNG (Bild: Achim Scheidemann/DPA)

Im Dezember haben sich fast täglich Vorfälle mit Falschgeld ereignet, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Betroffen sind insbesondere Geschäfte und Kioske in der Stadt Luzern, die mit falschen Euronoten betrogen wurden. Die Betrüger würden beispielsweise mit einem falschem 100-Euroschein einen kleinen Betrag bezahlen und das Rückgeld kassieren, sagt Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft. Vermehrt habe man Fälschungen bei 200er-, 100er- und 50er-Euroscheinen festgestellt. «Es ist schwierig, den Unterschied zwischen falschen und echten Noten zu erkennen», so Kopp. Er rät deshalb, bei verdächtigen Beobachtungen die Luzerner Polizei zu informieren (041 248 81 17).

Im Schadenfall können betroffene Personen Anzeige gegen unbekannt einreichen. Ist die Note im Umlauf und wird erst später entdeckt, kann die betroffene Person – die mit dem Falschgeld nichts zu tun hat – ebenfalls eine Anzeige einreichen. Das Geld ist allerdings in jedem Fall verloren, solange die Betrüger nicht gefasst sind. Wer Falschgeld in Umlauf bringt, macht sich strafbar.

Reiben und ins Licht halten

Auf Geldscheinen befinden sich verschiedene Sicherheitsmerkmale, die ohne Hilfsmittel überprüft werden können. Ursi Ineichen, Sprecherin der Luzerner Kantonalbank, gibt Tipps, wie man gefälschte Noten erkennen kann: «Bei einer Schnellprüfung kann man die Banknoten zwischen Daumen und Zeigefinger reiben. Dabei sollte man verschiedene Erhebungen spüren, die beim Drucken gewollt entstehen.» Bei Fälschungen seien diese Erhebungen nicht vorhanden. Des Weiteren rät Ineichen, die Banknote ins Gegenlicht zu halten. So könne man im Papier Wasserzeichen erkennen, die bei Kopien ebenfalls fehlen würden. Ausserdem verändern sich bei echten Geldscheinen die Farben von Zahlen und die Motive von Hologrammen, wenn man sie im Licht bewegt. (kuy)

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