Betrunkene Autolenkerin landet im Bachbett

Am Mittwochmorgen hat eine Autofahrerin in Werthenstein mit 1.60 Promille einen Selbstunfall verursacht. Sie durchbrach eine Leitplanke und landete in der Kleinen Emme.

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Das demolierte Auto im Bachbett der Kleinen Emme. (Bild: Luzerner Polizei)

Das demolierte Auto im Bachbett der Kleinen Emme. (Bild: Luzerner Polizei)

Die 40-jährige Autolenkerin war am Mittwoch, um 2.10 Uhr, auf der Hauptstrasse von Malters in Richtung Wolhusen unterwegs, wie die Luzerner Polizei mitteilte. In Werthenstein, vor der Langnauerbrücke, fuhr sie statt einer Rechtskurve geradeaus. Sie durchbrach eine Leitplanke und kam im 4 Meter tiefer liegenden Bachbett der Kleinen Emme zum Stillstand.

Das kaputte Auto wird geborgen. (Bild: Luzerner Polizei)

Das kaputte Auto wird geborgen. (Bild: Luzerner Polizei)

Ein Chauffeur, der unmittelbar danach an der Unfallstelle vorbeifuhr, hielt an. Er stieg hinab zum Bachbett und befreite die beiden Frauen im Fahrzeug. Die Lenkerin verletzte sich nicht, die Beifahrerin leicht. Der Rettungsdienst fuhr die beiden ins Kantonsspital Wolhusen.

Die Feuerwehr musste aufgeboten werden

Die Beamten führten bei der Lenkerin einen Atemlufttest durch. Sie hatte 1.60 Promillen intus. Weil aus dem Auto Benzin ausfloss, wurde die Feuerwehr Werthenstein – Wolhusen aufgeboten. Die Hauptstrasse zwischen Malters und Wolhusen war während knapp drei Stunden nur eingeschränkt passierbar.

pd/ks