BETTLER: Bettler an der Tür – Polizei warnt

Ausländische Bettler klingeln vermehrt an Luzerner Haustüren. Dabei geben sie sich als Taubstumme aus. Die Polizei rät zur Vorsicht gegenüber den Hausierern.

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Bettler gib es auch an der Haustüre. (Bild Tanya Hasler/Neue LZ)

Bettler gib es auch an der Haustüre. (Bild Tanya Hasler/Neue LZ)

Ausländischen Bettler, die sich als Hausierer ausgeben, werden immer dreister. Verteilten sie bisher vor allem in Restaurants Zettel und «Geschenke» mit der Bitte, «einem armen Taubstummen» zu helfen, versuchen sie nun ihr Glück auch an den Haustüren. Ein Beispiel: In Sursee klingelt es an der Tür in einem Wohnblock. Im Treppenhaus steht ein Mann, etwa 35 Jahre alt. Die Frau und ihre Tochter haben Mitleid: «Wir kauften ihm zwei Holzbilder ab, obwohl wir davon ausgehen mussten, dass er uns etwas vormachte und gar nicht stumm war.» 

Der Polizei sind entsprechende Fälle noch wenig bekannt, weil sich selten ein Bewohner bei der Polizei meldet. Urs Wigger, Mediensprecher der Kantonspolizei Luzern sagt: «Hausieren bedarf in der ganzen Schweiz einer gesetzlichen Bewilligung.»

Ernst Meier 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Luzerner Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».