BETTLEREI: Bettler lauern auch vor der Kirche

Passanten in der Stadt Luzern werden vermehrt von ausländischen Bettlern angesprochen - dies trotz Verbot.

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In der Stadt Luzern ist Betteln gemäss Artikel 26 des Übertretungsstrafgesetzes eine unerlaubte Sammlung und somit verboten. Themenbild. (Bild Tanya Hasler/Neue LZ)

In der Stadt Luzern ist Betteln gemäss Artikel 26 des Übertretungsstrafgesetzes eine unerlaubte Sammlung und somit verboten. Themenbild. (Bild Tanya Hasler/Neue LZ)

Offenbar vermehrt bitten ausländische Bettler - unter ihnen auch Frauen und Jugendliche - Passanten um Geld. Und offenbar gezielt. Es kommt vor, dass sie jeweils vor dem Ausgang der Hofkirche knien und die Kirchengänger um Almosen bitten. Thomas Lang, Pastoralassistent an der Hofkirche dazu: «Wir hatten im Februar, März oft Bettler auf dem Kirchengelände. Diese kamen vermutlich aus dem Osten. Ich vermute Rumänien.» Da in der Stadt ein Bettelverbot gelte, habe man sie weggewiesen, was diese auch befolgten.

Vermutlich bleiben die Gruppen nie länger am selben Ort. So wie in Luzern, wurden solche Bettler seit Anfang Jahr vermehrt in Zürich, Bern und St. Gallen gesehen. Die Berner Fremdenpolizei hat im Januar entdeckt, dass Bettler in Bussen angereist kamen. Während die Busse auf der Schützenmatte parkierten, bettelten die «Touristen» an stark frequentierten Plätzen in der Innenstadt. Am Abend ging es dann mit dem Reisecar weiter.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 3. Mai.