BIANCA SISSING: Vom Firmling zur Mutter Maria

Sie spielte die Sandy in «Grease», tanzte und sang in «Frankenstein» und «Mash»: Die in Luzern wohnhafte ehemalige Miss Schweiz Bianca Sissing (29) hat schon in ihrer Schulzeit in Kanada Musicalerfahrung gesammelt.

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Bianca Sissing an den Proben zum Musical «Jesus Christ Superstar». (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ).

Bianca Sissing an den Proben zum Musical «Jesus Christ Superstar». (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ).

Ab Mitte November zeigt sie auch in Kriens, was sie drauf- hat: Im Musical «Jesus Christ Superstar» des weltberühmten Komponisten Andrew Lloyd Webber («Cats», «Evita», «Joseph», «Phantom of the Opera») spielt sie die Mutter von Jesus, die in drei Szenen erscheint. Dazu singt und tanzt Bianca Sissing im Chor mit. Die Rolle der Maria Magdalena, der Geliebten Jesu, übernimmt die Luzernerin Irène Straub. Deren musikalischer Höhepunkt ist sicher das Lied «I Don?t Know How to Love Him».

Hochzeit in Weiss
Religion hat Bianca Sissing durchs ganze Leben begleitet. In Kanada hat sie eine katholische Schule besucht, einfach, weil diese die bessere Ausbildung bot. Als Kind besonderen Eindruck gemacht haben ihr dabei die Krippenspiele an Weihnachten. «Es hat mich jeweils sehr berührt, wenn Maria und Josef mit dem Esel in die Kirche einzogen», sagt Bianca Sissing. Mit der Kirche selber hat sie zwar nicht viel am Hut. «Ich brauche keinen Priester. Ich kann auch selber zu Gott reden.» Und das macht sie auch. «Ich bete oft. Zum Beispiel, wenn ich Unterstützung brauche.» Doch ganz auf die Kirche kann Bianca, die seit diesem Jahr mit dem Hergiswiler Kultur- und Eventmanager Pirmin Lötscher liiert ist, doch nicht verzichten. «Wenn ich einmal heirate, dann würde ich das sehr gerne in Weiss in der Kirche tun.» Auch ihren Kindern möchte sie den katholischen Glauben näher bringen, sie aber niemals dazu zwingen.

Guido Felder

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.


Infos unter www.jesuschrist-superstar.ch