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Biberdamm muss weichen

Pfaffnau Eine Biberfamilie mit zwei bis fünf Tieren ist in Pfaffnau zu fleissig am Werk. Denn ihre Dämme haben sie direkt an Bauten zum Hochwasserschutz an der Pfaffnern sowie am Burgbach errichtet. Bei Hochwasser könnten die Dämme brechen und die Rechenanlage verstopfen – Pfaffnau wäre damit nicht mehr genügend vor den Wassermassen geschützt. Deshalb hat die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (Lawa) nun bewilligt, die Nebendämme der Biber zu entfernen. Diese Massnahme hat während der nächsten drei Jahre Gültigkeit.

Bereits im letzten Dezember bewilligte das Lawa die Entfernung eines Bibernebendamms an besagter Stelle. Das hat offenbar genützt, sodass auch jetzt davon ausgegangen werden könne, dass es sich um eine «taugliche» Massnahme handle, heisst es im Kantonsblatt vom 22. Juli. Gegen den Entscheid kann bis am 20. August Beschwerde erhoben werden.

Umsiedlung unmöglich

In der Schweiz stehen sowohl der Biber als auch dessen Lebensraum unter Schutz. Hat man deshalb eine Umsiedlung in Betracht gezogen? Das sei nicht in Frage gekommen, sagt Philipp Amrein, Leiter Fachbereich Jagd und Fischerei beim Lawa. «Der Grossteil des Biberreviers ist von der Massnahme nicht betroffen. Zudem soll gemäss dem Konzept Biber Schweiz die natürliche Besiedlung durch den Biber auf eigenständige Art und Weise erfolgen.» Weiter sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass nach einer Umsiedlung neue Biber einwandern würden. (jon)

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