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BIER: Eichhof fährt Bier nach Chur: Ist das öko?

Luzerner Bier wird in Zukunft in Chur abgefüllt. Nun fährt es mit Lastwagen und Zug durch die halbe Schweiz.
Dass Eichhof-Bier künftig in Chur abgefüllt wird, beschäftigt auch unsere Leser. Das Foto von Walter Lips trägt die Bildunterschift: «Per Bahn nach Chur zur Abfüllerei der Calanda Bräu.» (Bild: Leserbild Walter Lips)

Dass Eichhof-Bier künftig in Chur abgefüllt wird, beschäftigt auch unsere Leser. Das Foto von Walter Lips trägt die Bildunterschift: «Per Bahn nach Chur zur Abfüllerei der Calanda Bräu.» (Bild: Leserbild Walter Lips)

Heineken Schweiz verlagert per Mitte Jahr die Abfüllung des Eichhof-Biers nach Chur. Diese Meldung erschütterte am Mittwoch die Biertrinker der Region Luzern. Der Grund für den Umzug? Die Auslastung der Churer Abfüllanlagen. Der Detailhändler Coop liess bisher sein Billigbier Prix Garantie in der Churer Calanda-Brauerei herstellen. Nun fällt dieser Auftrag weg, da Coop das Bier künftig im Ausland produzieren lässt. Der Grossauftrag hinterlässt eine grosse Lücke in der Auslastung der teuren Anlage. Eine der sechs Abfüll­linien von Heineken Schweiz musste darum gestrichen werden, sagt Roger Basler, Managing Director der Firma.

Zwei bis vier Containertanks mit Bier werden nun täglich Luzern Richtung Chur verlassen. Lastwagen transportieren die grossen Tanks 9 Kilometer nach Rothenburg, wo sie auf einen Güterzug verladen werden. Die Bahn bringt das Bier dann über 130 Kilometer nach Chur. Ist das ökologisch? «Wir werfen unser Nachhaltigkeitskonzept nicht über den Haufen. Durch die Reduktion von sechs auf fünf Abfüllanlagen sparen wir Energie und reduzieren den Wasserverbrauch», sagt Basler.

Die Abfüllanlage in Luzern sei die älteste und müsste für 13 Millionen Franken erneuert werden. «Natürlich verstehe ich die Emotionen, die dieser Entscheid auslöst», sagt der Chef der Schweizer Tochter des Grosskonzerns Heineken. Aber gebraut werde das Bier weiterhin in Luzern, mit Wasser vom Pilatus. Das Fassbier für die Gastronomen werde weiterhin in Luzern abgefüllt.

slu

Zum Interview mit Heineken Switzerland CEO Roger Basler.

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