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Bierseliger Start zur fünften Jahreszeit im Luzerner Schalander

Mit dem ersten grossen Stelldichein der Fasnachtsgewaltigen hat das Lozärner Fasnachtskomitee am Montagabend die Vorfasnacht eingeläutet. Für die grössten Lacher sorgten die Auswärtigen.
Roman Hodel
Die erste Zusammenkunft der Fasnachtsgewaltigen im Schalander auf dem Eichhof-Areal (hintere Reihe, von links): Gallivater René Flad, Wey-Zunftmeister Hebi Lörch, Fritschivater Reto Schriber; (vorne, von links) MLG-Präsident Mike Oswald, LFK-Präsident Mike Hauser und Fidelitas-Dominus Erwin Kretz. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 14. Januar 2019))

Die erste Zusammenkunft der Fasnachtsgewaltigen im Schalander auf dem Eichhof-Areal (hintere Reihe, von links): Gallivater René Flad, Wey-Zunftmeister Hebi Lörch, Fritschivater Reto Schriber; (vorne, von links) MLG-Präsident Mike Oswald, LFK-Präsident Mike Hauser und Fidelitas-Dominus Erwin Kretz. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 14. Januar 2019))

Schalander – was für ein Wort. Laut Wikipedia ist es jener Raum in einer Brauerei, in dem sich die Arbeiter umziehen und während der Pausen aufhalten. Ja, auch Luzern hat einen. Einmal im Jahr ist dieser fest in fasnächtlicher Hand. Dann, wenn das Lozärner Fasnachtskomitee (LFK) zum Stelldichein der Fasnachtsgewaltigen lädt – und Gastrecht geniesst bei der Brauerei Eichhof. Alle waren sie am Montagabend da. Fritschivater Reto Schriber zum Beispiel, ein mehrfach erprobter Schalander-Gänger, wie er auf Nachfrage sagte: «Immer wieder toll hier – und es gibt etwas zu trinken.» Das bierlastige Getränkeangebot überzeugte auch Mike Oswald, Präsident der Maskenliebhaber-Gesellschaft: «Ich trinke allerdings bleifrei, denn ich sollte ja noch etwas ins Mikrofon sagen können.» Das musste Gallivater René Flad zwar auch, trotzdem trank er nicht bleifrei und erwähnte stolz, dass der Schalander nur wenige Meter neben «seiner» Stadt Kriens liege, «und übrigens bin ich der erste Stadt-Gallivater überhaupt.» Stimmt.

Mit einer solchen Premiere konnte Wey-Zunftmeister Hebi Lörch nicht aufwarten, dafür freute er sich über die Tatsache, dass die Vorfasnacht fast zwei Monate dauert: «So habe ich noch mehr Termine, die ich wahrnehmen kann.»

Das sah LFK-Präsident Mike Hauser gleich. Froh war er aber insbesondere darüber: «Dieses Jahr muss ich mal keine Sprüche machen, sondern kann geniessen.» Ganz lassen konnte er es dann doch nicht. «Es hat heute ein bisschen viele Mikes hier», sagte Hauser mit Blick auf seine Namensvetter Oswald (MLG) und Eleganti (Fidelitas).

Zürcher und Belgier machen den Luzernern Dampf

Zumindest der mutmasslich einzige Zürcher hiess nicht Mike, sondern «dä Hans». Der Comedian gab den Johnny Cash, Elvis – oder intonierte mit Glocken «äs Burebüebli». Die vornehmlich männliche Fasnachtsgesellschaft begleitete ihn textsicher und schunkelnd.

Wenig zu schunkeln, aber viel zu lachen gab es bei der Rede des Hausherrn, Bart de Keninck, seit letztem August Managing Director von Heineken Schweiz. «Unsere Länder haben einige Gemeinsamkeiten», sagte der Belgier. Beispiel Berge. «Belgiens höchster Berg ist 694 Meter hoch, der Pilatus viel höher, also 1:0 für die Schweiz.» So ging das weiter. Beim Stand von 4:2 erwähnte de Keninck, dass er im November in der Swissporarena war, Schweiz-Belgien. «Die ersten zwei Tore der Belgier waren schön», so de Keninck. An das Schlussresultat erinnere er sich nicht mehr. Wen wunderts. «In meinem Ländervergleich steht es nun 5:2 für die Schweiz – das sagt mir etwas», fuhr de Keninck fort. Die Menge johlte. Es war natürlich auch das Schlussresultat in der Swissporarena. Danach hob er das Bierglas zum Prost auf die Lozärner Fasnacht. Dem ist nichts mehr beizufügen.

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