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Bilanz 2017: Hochschule Luzern legt bei den Forschungsprojekten weiter zu

Die Hochschule Luzern lancierte im vergangenen Jahr 487 neue Forschungsprojekte. Mit ein Grund, weshalb die Hochschule fürs 2017 einen Gewinn ausweisen kann.
Kilian Küttel
Roboter «Pepper» wurde an der Hochschule Luzern geschaffen. Bild: Pius Amrein (16. Dezember 2017)

Roboter «Pepper» wurde an der Hochschule Luzern geschaffen. Bild: Pius Amrein (16. Dezember 2017)

Es war ein besonderes Jahr für die Hochschule Luzern: 2017 feierte sie ihr 20-jähriges Bestehen. «Was 1997 im Rahmen der schweizerischen Fachhochschul-Reform relativ bescheiden begann, entwickelte sich zur grössten Bildungsinstitution der Zentralschweiz», schreibt die Hochschule am Donnerstag in einer Mitteilung, in der sie auch ihren Jahresabschluss 2017 kommuniziert.

In Zahlen ausgedrückt heisst das: Im Jahr 2017 waren rund 6200 Frauen und Männer für einen Bachelor- oder Masterstudiengang eingeschrieben, etwa die Hälfte davon kam aus der Zentralschweiz. Im letzten Jahr schlossen gut 1600 Personen ihr Studium erfolgreich ab. Und: mit fast 1700 Mitarbeitern gehört die Hochschule laut Eigenangaben zu den 15 grössten Arbeitgebern in der Zentralschweiz.

Weiter ist der Mitteilung zu entnehmen, dass die Hochschule in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistung «eine gefragte Partnerin» sei. Besonders Klein- und Mittelunternehmen sowie Behörden und kulturelle Institutionen arbeiten mit der Hochschule zusammen. Im letzten Jahr lancierte die Institution so 487 neue Forschungsprojekte. Zum Vergleich: 2016 waren es 416, 2015 gar nur 308 Projekte. Daher steigen auch die Forschungsgelder, welche die Hochschule von Bund, Kantonen und Forschungspartnern erhält. Knapp 48 Millionen Franken waren es im vergangenen Jahr (2016: 45,7 Millionen; 2015: 46,6 Millionen).

Eines der 487 begonnen Forschungsprojekte nennt sich Texcycle. Dessen Ziel: Die Herstellung eines hochwertigen und nachhaltigen Rohstoffs für die Textilbranche.

Ein Abschluss mit leichtem Plus

Der Finanzabschluss fällt für das vergangene Jahr positiv aus. Bei einem Umsatz von 257,6 Millionen Franken resultierte ein Plus von 0,6 Millionen Franken. Budgetiert wäre ein ausgeglichener Abschluss gewesen. Damit präsentieren sich die Finanzen besser als noch im Jahr davor: 2016 wies die Hochschule bei einem Umsatz von 251,3 Millionen Franken ein Defizit von 2 Millionen Franken aus. Mit ein Grund für das positive Abschneiden sind die zusätzlichen Forschungsgelder. Hauptsächlich für den Gewinn verantwortlich sind aber tiefere Personal- und Sachkosten, wie die Hochschule auf Nachfrage mitteilt.

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