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BILANZ: Weniger Rauch dank neuen Grillregeln auf der Ufschötti

Die Stadt Luzern will die Rauchemissionen auf der Ufschötti eindämmen. Eine Zwischenbilanz fällt positiv aus. Dennoch gibt es kritische Stimmen.
Badeplatz an der Ufschötti in Luzern – und auch ein beliebter Grillplatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Badeplatz an der Ufschötti in Luzern – und auch ein beliebter Grillplatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Erste Massnahmen, die Rauchemissionen auf der Ufschötti zu reduzieren, zeigten Wirkung, schreibt die Stadt Luzern in einer Mitteilung. Die eingebauten Bodenplatten, welche den Gästen als feuerfeste Unterlage für mobile Grills zur Verfügung gestellt werden, werden von den Gästen akzeptiert, heisst es weiter. Die Rasenschäden seien auf tiefem Niveau stabil.

Grillfreie Zone wird nicht grösser

Anwohner, der Verein pro Ufschötti und der Betreiber der Buvette beurteilen die Situation deutlich kritischer: Nach ihrem Empfinden haben die Massnahmen noch nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Die Situation sei unbefriedigend und die Lebensqualität werde stark eingeschränkt, so der Tenor.

Die Grillaktivitäten hätten sich durch die grillfreie Zone Richtung See verlagert. Während die Emissionen für die Anwohner konstant «unerträglich gross» sind, stören sich vermehrt Badegäste und Gäste der Sommerbar an den Rauchemissionen. Sie verlangen, dass die grillfreie Zone deutlich vergrössert wird. Gegen die Ausweitung ist der Quartierverein, der sich für möglichst wenige Beschränkungen einsetzt.

Für die Stadt ist eine Vergrösserung der grillfreien Zone keine Option. Das Grillieren auf der Ufschötti sei gesetzlich nicht verboten und könne deshalb nicht ohne Anpassung der gesetzlichen Grundlage stark eingeschränkt oder verboten werden, sagt der städtische Sicherheitsmanager Maurice Illi.

Zu teuer: Stadt stellt keinen Elektrogrill zur Verfügung

Die Stadt Luzern will den Pilotversuch bis 2017 weiterführen. Die Stadt klärt nun ab, ob die Information für ein möglichst rauchfreies Grillieren verstärkt werden soll oder ob das Präventionsteam SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) häufiger patrouillieren soll. Ferner hat die Stadt geprüft, ob sie einen öffentlichen Elektrogrill für alle zur Verfügung stellen soll. Der Elektrogrill hätte einmalig 40'000 Franken gekostet. Für den Unterhalt wären nochmals jährlich 20'000 Franken angefallen. Das sei zu teuer, findet die Stadt.

rem

Die grillfreie Zone auf der Ufschötti. (Bild: Grafik: Stadt Luzern)

Die grillfreie Zone auf der Ufschötti. (Bild: Grafik: Stadt Luzern)

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