BILDERBAND: Fehler in der Diebold-Schilling-Chronik

Pünktlich zum 500-Jahr-Jubiläum der Diebold-Schilling-Chronik wird das Buch in einer neuen Version veröffentlicht. Diese bringt Erstaunliches zutage.

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Stefan Ragaz präsentiert in der Zentral- und Hochschulbibliothek sein neues Buch. Im Vordergrund das Original der Diebold-Schilling-Chronik. (Bild Dominik Wunderli)

Stefan Ragaz präsentiert in der Zentral- und Hochschulbibliothek sein neues Buch. Im Vordergrund das Original der Diebold-Schilling-Chronik. (Bild Dominik Wunderli)

Der ehemalige stellvertretende Chefredaktor der «Neuen Luzerner Zeitung», Stefan Ragaz, hat das Jubiläum der Diebold-Schilling-Chronik zum Anlass genommen, um das kostbare Werk in einer modernen Version zu veröffentlichen. Der berühmte Bilderband wurde vor exakt 500 Jahren fertiggestellt und gilt bis heute als Prunkstück der Schweizer Geschichtsschreibung. «Die Faszination der Chronik ist ungebrochen», sagt Ragaz. «Mit dem Buch möchte ich alle Leute ansprechen, die sich in irgendeiner Form für die Geschichte der Stadt Luzern interessieren.» Die Texte seien für ein breites Publikum geschrieben, «ein Werk für jedermann».

Museggtürme vertauscht

Das Buch, bei dessen Realisierung Ragaz von der Albert-Koechlin-Stiftung unterstützt wurde, zeigt 107 Bildtafeln von Schilling in Originalgrösse und stellt diese in den historischen Kontext. Die «neue Chronik» enthält jedoch nicht nur historische Infos, sondern auch einige brisante Neuigkeiten rund um die Schilling-Chronik. Ragaz ist bei seiner Recherche aufgefallen, dass dem Chronist bei einer Abbildung der Museggtürme ein Fehler unterlaufen ist. Schilling hat Wacht- und Zeitturm vertauscht. Auch andere faktische Fehler seien aufgetaucht.

Daniel Schriber

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