«Bilderstreit» um Hochhäuser

Städtebauliche Perle oder Verschandelung? Die geplanten Eichhof-Hochhäuser polarisieren. Initianten und Gegner zeigen jetzt inszenierte Bilder als Überzeugungshilfe.

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In einer Darstellung der Projektierenden könnte das Areal zwischen Autobahn und Eichhof-Brauerei dereinst so aussehen. (Bild: pd)

In einer Darstellung der Projektierenden könnte das Areal zwischen Autobahn und Eichhof-Brauerei dereinst so aussehen. (Bild: pd)

Eine Darstellung der zwei Häuser aus der Perspektive der Gegner. (Bild: pd)

Eine Darstellung der zwei Häuser aus der Perspektive der Gegner. (Bild: pd)

Dort, wo sich heruntergekommene Gebäude zwischen Autobahn und Eichhof-Brauerei zwängen, sollen dereinst Studenten eine Flanierzone bevölkern. Daneben zwei Hochhäuser, die sich sanft in die Umgebung einfügen. So die Vision der Initianten von «Eichhof West».

Ganz anders die Vorstellungen des Krienser Vereins «Gegen bauliche Willkür», der die geplanten 57 und 68 Meter hohen Gebäude als rote Klötze zeigt, die sich bedrohlich den Sonnenberg hinaufziehen und den Anwohnern die Sicht auf Stadt und Berge verdecken.

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Zum Vergleich: Die Allmend-Hochhäuser sind 77 und 88 Meter hoch. Auch in der Diskussion um diese beiden, im Herbst bezugsbereiten Gebäude wurde im Vorfeld heiss argumentiert.

Die neuen Visualisierungen sind je nach Standpunkt verführerisch oder beängstigend. Dass Initianten und Gegner gerade jetzt mit Bildern in die Offensive gehen, ist kein Zufall. Am 21. Juni soll sich die Öffentlichkeit ein detailliertes Bild von «Eichhof West» machen können. Die BVK Immobilien AG, ein Unternehmen der Zürcher BVK Personalvorsorge, will ihr 200-Millionen-Projekt an einem Informationsabend vorstellen. Dort werden auch die Gegner anwesend sein.

Robert Knobel

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