Bachforellen in Not – Luzerner Fischereiverband fordert mehr renaturierte Gewässer

Die Fischer im Kanton Luzern sorgen sich um die Bachforelle. Steigende Wassertemperaturen und Bachverbauungen machen dieser Fischart zu schaffen. Der Fischereiverband mahnt zur Vorsicht.

David von Moos
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Die einheimische Bachforelle mit ihren charakteristischen roten Punkten ist ein Edelfisch, der auf Veränderungen oder Verschmutzungen des Fliessgewässers äusserst empfindlich reagiert. Im Bild ein Jungtier. (Bild: Getty)
Forellen sind im Gewässer oft schwer zu entdecken, da ihre Körperfarbe zur Tarnung dem Untergrund angepasst ist. (Bild: Archiv Luzerner Zeitung)
Durch die Regulierung und Verbauung unserer heimischen Flüsse und Bäche sind die natürlichen Lebensräume der Bachforelle bedroht. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern sie auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichplätzen ab. Zudem stellen die Turbinen von Wasserkraftwerken eine tödliche Falle für sie dar. (Archivbild: Bruno Arnold)
Bachforelle im Aquarium. (Archivbild: Bruno Arnold)