Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Das sind die acht «ganzen» und die zwei «halben» Bundesräte aus der Zentralschweiz

Nur drei der sechs Zentralschweizer Kantone konnten bis anhin Bundesräte stellen: Luzern (5), Zug (2) und Obwalden (1). Schwyz, Uri und Nidwalden gingen bislang leer aus. Dazu kann die Zentralschweiz zwei Magistraten zumindest zur Hälfte als eigene Bundesräte bezeichnen.
Lukas Nussbaumer
Melchior Josef Martin Knüsel (1813-1889) war der erste Luzerner Bundesrat – er politisierte für die liberal-radikale Fraktion, der heutigen FDP. Knüsel war von 1855 bis 1875 Mitglied der Landesregierung. (Bild: Archiv Keystone)

Melchior Josef Martin Knüsel (1813-1889) war der erste Luzerner Bundesrat – er politisierte für die liberal-radikale Fraktion, der heutigen FDP. Knüsel war von 1855 bis 1875 Mitglied der Landesregierung. (Bild: Archiv Keystone)

Der Entlebucher Joseph Zemp (1834-1908) war zwischen 1891 und 1908 Bundesrat – als erster Vertreter der Katholisch-Konservativen, der heutigen CVP. Auf ihn folgten sechs weitere Zentralschweizer CVP-Politiker. (Bild: PD)

Der Entlebucher Joseph Zemp (1834-1908) war zwischen 1891 und 1908 Bundesrat – als erster Vertreter der Katholisch-Konservativen, der heutigen CVP. Auf ihn folgten sechs weitere Zentralschweizer CVP-Politiker. (Bild: PD)

Josef Anton Schobinger (1849-1911) gehörte der Landesregierung von 1908 bis zu seinem Tod im Jahr 1911 an. Der CVP-Politiker war zuvor Regierungs- und Nationalrat. (Bild: Keystone)

Josef Anton Schobinger (1849-1911) gehörte der Landesregierung von 1908 bis zu seinem Tod im Jahr 1911 an. Der CVP-Politiker war zuvor Regierungs- und Nationalrat. (Bild: Keystone)

Philipp Etter (1891-1977) war der erste Zuger CVP-Vertreter, der es in den Bundesrat schaffte. Er gehörte der Landesregierung von 1934 bis 1959 an, also ungewöhnlich lange. Er war vier Mal Bundespräsident. (Bild: PD)

Philipp Etter (1891-1977) war der erste Zuger CVP-Vertreter, der es in den Bundesrat schaffte. Er gehörte der Landesregierung von 1934 bis 1959 an, also ungewöhnlich lange. Er war vier Mal Bundespräsident. (Bild: PD)

Ludwig von Moos (1910-1990) war der bisher einzige Bundesrat aus Obwalden. Der CVP-Politiker war zwischen 1959 und 1971 Mitglied der Landesregierung. Vor seiner Wahl in den Bundesrat war von Moos Stände- und Regierungsrat. (Bild: Josef Reinhard)

Ludwig von Moos (1910-1990) war der bisher einzige Bundesrat aus Obwalden. Der CVP-Politiker war zwischen 1959 und 1971 Mitglied der Landesregierung. Vor seiner Wahl in den Bundesrat war von Moos Stände- und Regierungsrat. (Bild: Josef Reinhard)

Der Zuger Hans Hürlimann (1918-1994), hier auf einem Bild von 1980, sass zwischen 1973 und 1982 für die CVP und als zweiter Zuger Politiker im Bundesrat. Zuvor war er Kantons-, Regierungs- und Ständerat. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann ist sein Sohn. (Bild: Keystone)

Der Zuger Hans Hürlimann (1918-1994), hier auf einem Bild von 1980, sass zwischen 1973 und 1982 für die CVP und als zweiter Zuger Politiker im Bundesrat. Zuvor war er Kantons-, Regierungs- und Ständerat. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann ist sein Sohn. (Bild: Keystone)

Der Luzerner CVP-Politiker Alphons Egli (1924-2016) – hier auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1985 – war von 1982 bis 1986 Mitglied des Bundesrats. Davor sass Egli im Ständerat – ein Amt, das auch schon sein Vater bekleidet hatte. (Bild: Keystone)

Der Luzerner CVP-Politiker Alphons Egli (1924-2016) – hier auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1985 – war von 1982 bis 1986 Mitglied des Bundesrats. Davor sass Egli im Ständerat – ein Amt, das auch schon sein Vater bekleidet hatte. (Bild: Keystone)

FDP-Politiker Kaspar Villiger ist der letzte noch lebende Zentralschweizer Bundesrat, in den er nach einer Karriere im National- und Ständerat im Jahr 1989 gewählt wurde. Auf diesem Bild posiert der heute 77-Jährige am jährlichen Treffen der Alt-Bundesräte während dem Lucerne Festival im KKL. Villiger stammt aus dem luzernischen Pfeffikon und wohnt heute in Zug. Nach seiner Zeit in der Landesregierung, aus der er 2003 ausschied, präsidierte er unter anderem den Verwaltungsrat der Grossbank UBS. (Bild: Urs Flüeler, Keystone, Luzern, 22. August 2018)

FDP-Politiker Kaspar Villiger ist der letzte noch lebende Zentralschweizer Bundesrat, in den er nach einer Karriere im National- und Ständerat im Jahr 1989 gewählt wurde. Auf diesem Bild posiert der heute 77-Jährige am jährlichen Treffen der Alt-Bundesräte während dem Lucerne Festival im KKL. Villiger stammt aus dem luzernischen Pfeffikon und wohnt heute in Zug. Nach seiner Zeit in der Landesregierung, aus der er 2003 ausschied, präsidierte er unter anderem den Verwaltungsrat der Grossbank UBS. (Bild: Urs Flüeler, Keystone, Luzern, 22. August 2018)

Die heute 54-jährige CVP-Politikerin Ruth Metzler wurde 1999 als Appenzeller Vertreterin in den Bundesrat gewählt. 2003 wurde sie nach Verlusten ihrer Partei bei den Nationalratswahlen als erst drittes Bundesratsmitglied überhaupt abgewählt. Dafür zog die SVP mit Christoph Blocher als zweitem Vertreter in die Landesregierung ein. Vier Jahre später wurde auch Blocher abgewählt. Ruth Metzler wurde im luzernischen Willisau gross, ihr Vater wuchs in Richenthal auf, das heute zu Reiden gehört. Beidenorts ist sie Ehrenbürgerin. Deshalb zählt sie als «halbe» Zentralschweizer Bundesrätin. (Bild: PD)

Die heute 54-jährige CVP-Politikerin Ruth Metzler wurde 1999 als Appenzeller Vertreterin in den Bundesrat gewählt. 2003 wurde sie nach Verlusten ihrer Partei bei den Nationalratswahlen als erst drittes Bundesratsmitglied überhaupt abgewählt. Dafür zog die SVP mit Christoph Blocher als zweitem Vertreter in die Landesregierung ein. Vier Jahre später wurde auch Blocher abgewählt. Ruth Metzler wurde im luzernischen Willisau gross, ihr Vater wuchs in Richenthal auf, das heute zu Reiden gehört. Beidenorts ist sie Ehrenbürgerin. Deshalb zählt sie als «halbe» Zentralschweizer Bundesrätin. (Bild: PD)

Auch der Zürcher FDP-Mann Ernst Brugger (1914-1998) gilt als halber Zentralschweizer Bundesrat. Dies deshalb, weil seine Mutter eine Flüelerin war und er sich für die Anliegen der Berglandwirtschaft stark machte. 1978, dem Jahr seines Rücktritts aus dem Bundesrat, in den er 1969 gewählt wurde, erhielt Brugger das Urner Ehrenbürgerrecht. (Bild: Keystone)

Auch der Zürcher FDP-Mann Ernst Brugger (1914-1998) gilt als halber Zentralschweizer Bundesrat. Dies deshalb, weil seine Mutter eine Flüelerin war und er sich für die Anliegen der Berglandwirtschaft stark machte. 1978, dem Jahr seines Rücktritts aus dem Bundesrat, in den er 1969 gewählt wurde, erhielt Brugger das Urner Ehrenbürgerrecht. (Bild: Keystone)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.