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Asyl-Andrang zwingt Kantone zum Handeln

Der Kanton Luzern plant verschiedene Container-Projekte, um die Platznot in den Asylunterkünften zu bekämpfen. Wo diese künftig stehen werden, ist noch offen. Der Andrang von Asylsuchenden zwingt aber auch andere Kantone zu ungewöhnlichen Massnahmen.
Im Juli hat in Zug die zuständige Direktion des Inneren die Landeskirchen, Klöster und Religionsgemeinschaften in einem Brief darum gebeten, zusätzliche Betten bereitzustellen. Die Katholische Kirchgemeinde Muri vermietet inzwischen ein Haus für Flüchtlinge an den Kanton, und auch das ehemalige Pfarrhaus in Edlibach bietet nun Flüchtlingen eine Unterkunft. (Bild: Stefan Kaiser)

Im Juli hat in Zug die zuständige Direktion des Inneren die Landeskirchen, Klöster und Religionsgemeinschaften in einem Brief darum gebeten, zusätzliche Betten bereitzustellen. Die Katholische Kirchgemeinde Muri vermietet inzwischen ein Haus für Flüchtlinge an den Kanton, und auch das ehemalige Pfarrhaus in Edlibach bietet nun Flüchtlingen eine Unterkunft. (Bild: Stefan Kaiser)

Auch in anderen Kantonen schaffen Klöster Platz. So etwa auf Baldegg im Luzernischen Hochdorf. (Bild: Philipp Schmidli)

Auch in anderen Kantonen schaffen Klöster Platz. So etwa auf Baldegg im Luzernischen Hochdorf. (Bild: Philipp Schmidli)

Aber auch im Kloster Einsiedeln im Kanton waren schon Asylbewerber untergebracht. (Bild: PD)

Aber auch im Kloster Einsiedeln im Kanton waren schon Asylbewerber untergebracht. (Bild: PD)

Dabei kamen sie auch in Kontakt mit Abt Urban Federer (Bild: PD)

Dabei kamen sie auch in Kontakt mit Abt Urban Federer (Bild: PD)

Im Kanton Nidwalden werden zur Unterbringung auch Hotelbetreiber eingespannt – so sollen im Hotel Alpina in Wolfenschiessen künftig alle 13 Hotelzimmer von Asylsuchenden bewohnt werden. (Bild: Philipp Unterschütz)

Im Kanton Nidwalden werden zur Unterbringung auch Hotelbetreiber eingespannt – so sollen im Hotel Alpina in Wolfenschiessen künftig alle 13 Hotelzimmer von Asylsuchenden bewohnt werden. (Bild: Philipp Unterschütz)

Weil alle Asyl-Unterkünfte voll waren, hat der Aargau letzten Sommer als erster Kanton Flüchtlinge in Militärzelten einquartiert. Im Bild: Medienanlass im November 2015: Der Kanton Aargau informiert über die Flüchtlingssituation. (Bild: Maria Schmid(Neue ZZ))

Weil alle Asyl-Unterkünfte voll waren, hat der Aargau letzten Sommer als erster Kanton Flüchtlinge in Militärzelten einquartiert. Im Bild: Medienanlass im November 2015: Der Kanton Aargau informiert über die Flüchtlingssituation. (Bild: Maria Schmid(Neue ZZ))

In Genf besetzten letzten Sommer alleinstehende Asylsuchende das Kulturzentrum Grütli in der Genfer Innenstadt. Dies aus Protest, weil sie das Asylzentrum Foyer des Tattes in Vernier verlassen mussten, um Platz für Familien zu machen. Sie sollten in Zivilschutzbunkern untergebracht werden. (Bild: Google Street View)

In Genf besetzten letzten Sommer alleinstehende Asylsuchende das Kulturzentrum Grütli in der Genfer Innenstadt. Dies aus Protest, weil sie das Asylzentrum Foyer des Tattes in Vernier verlassen mussten, um Platz für Familien zu machen. Sie sollten in Zivilschutzbunkern untergebracht werden. (Bild: Google Street View)

Für Schlagzeilen sorgte 2011 der geplante Bau einer Containersiedlung im Aargauischen Birmensdorf. Die Anwohner wehrten sich. Dass solche Widerstände erfolgreich sein könnte, zeigte sich 2009 beim geplanten Durchgangszentrum am Bahnhof Eglisau. Die Gerichte entschieden damals, dass Container nicht in eine Wohnsiedlung passen. (Bild: Google Maps)

Für Schlagzeilen sorgte 2011 der geplante Bau einer Containersiedlung im Aargauischen Birmensdorf. Die Anwohner wehrten sich. Dass solche Widerstände erfolgreich sein könnte, zeigte sich 2009 beim geplanten Durchgangszentrum am Bahnhof Eglisau. Die Gerichte entschieden damals, dass Container nicht in eine Wohnsiedlung passen. (Bild: Google Maps)

Gescheitert ist im Jahr 2000 auch ein Projekt in Biel. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wollte man Asylsuchende in Containern unterbringen – damals war diese Massnahme aber nur für renitente Asylsuchende angedacht. (Bild: Google Maps)

Gescheitert ist im Jahr 2000 auch ein Projekt in Biel. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wollte man Asylsuchende in Containern unterbringen – damals war diese Massnahme aber nur für renitente Asylsuchende angedacht. (Bild: Google Maps)

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