Tierknochen zu Mehl stossen: Die Kleinwanger Knochenstamfpe in Bildern

Die rund 200 Jahre alte Knochenstampfe in Kleinwangen gilt als bedeutendes lokalgeschichtliches Zeitzeugnis. Ein pensionierter Bauingenieur hat sie nun restauriert.

Bilder: Nadia Schärli
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Im Keller des 1741 errichteten Bauernhauses der heutigen Besitzerfamilie Siegenthaler steht eine gut 200 Jahre alte Knochenstampfe.
Mit der Knochenstampfe wurden Tierknochen zu Knochenmehl verarbeitet, das auf den Feldern als Dünger zum Einsatz kam.
Die Knochen enthalten Mineralien wie Phosphor, Kalzium und Magnesium, welche die Pflanzen zum Wachsen brauchen.
1982 war die Knochenstampfe das letzte Mal in Betrieb, seither stand sie still, und der Zahn der Zeit nagte an ihr.
Doch nun wurde die Knochenstampfe vor dem Zerfall gerettet. Der pensionierte Bauingenieur Remo Ronchetti aus Luzern hat sie im letzten halben Jahr freiwillig und unentgeltlich restauriert.
Er befreite die Maschine in aufwendiger Arbeit von einer zähen Schicht aus Fett und Mehl. Sämtliche Teile wurden geputzt, kaputte Teile ersetzt und das Metall konserviert.