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BILDUNG: Auf Protest folgt Ernüchterung

Am Tag der Luzerner Mittelschule bildeten sich gestern rund 600 Mittelschullehrer zum Thema Gymnasialbildung weiter.

Geleitet von der Frage, was Gymnasialbildung ausmacht und was dieser Schultyp in der Bildungslandschaft und den aktuellen Rahmenbedingungen zu leisten hat, referierten etwa Stefan Wolter von der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung und Roland Reichenbach von der Universität Zürich. Sie verglichen das Schweizer Gymnasium in einem internationalen und schweizweiten Kontext und philosophierten darüber, was als bildungsfern oder bildungsnah definiert wird.

Beim Podium mit Vertretern aus Lehrerschaft und Politik spürte man: Die kantonalen Sparmassnahmen nagen noch immer an den Lehrern. Remo Herbst, Präsident des Verbands der Mittelschullehrer, machte klar, dass diesbezüglich im Kanton Luzern die Schmerzgrenze überschritten sei. «Politiker müssen sagen, was ihnen gute Qualität an den Schulen wert ist.» Doch man sei nicht mehr so kampfbereit wie früher. Kampfgeist war gestern tatsächlich wenig spürbar, Frustration dafür umso mehr. «Die Gesellschaft nimmt uns nicht mehr in unserem Wert wahr», sagte etwa Marie-Luise Blum, Fachlehrerin der Kantonsschule Beromünster. Und: «Die Gesellschaft verbietet uns zu jammern.» Viele Leute sähen im Lehrerberuf zuerst einmal die vielen Ferien und nicht die ­Arbeit, die dahinterstecke. (mod)

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