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BILDUNG: Aufhebung der Luzerner WMS: Regierung lehnt Sparidee der GLP ab

Im Kanton Luzern fordern die Grünliberalen die Schliessung der beiden Wirtschaftsmittelschulen in Luzern und Willisau. Private Schulen böten dasselbe Angebot. Der Regierungsrat will an den Schulen festhalten. Eine Aufhebung bringe keine Einsparungen.
Die Wirtschaftsmittelschule WMS Willisau soll bestehen bleiben, wenn es nach dem Regierungsrat Luzern geht. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die Wirtschaftsmittelschule WMS Willisau soll bestehen bleiben, wenn es nach dem Regierungsrat Luzern geht. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

An der Luzerner Wirtschaftsmittelschule erwerben die Absolventen nach drei Jahren Schule und einem Jahr Praktikum das eidgenössische Kaufmann-Diplom sowie die Berufsmatura. Die Schule umfasst vier Klassen in Luzern und eine in Willisau mit total 288 Lernenden. Das Angebot kostet den Kanton netto rund 2,2 Millionen Franken.

Der Luzerner Regierungsrat ist gegen eine Schliessung der Schulen, wie er in einer am Dienstag publizierten Antwort auf ein Postulat von Markus Baumann (GLP) schreibt. Es gebe weder nachfrage- oder angebotsbezogene noch bildungsstrategische oder pädagogische Gründe für eine Aufhebung.

Die Aufhebung bringe keine Kostenersparnis, schreibt die Regierung. Wer nicht in der Wirtschaftsmittelschule unterrichtet werde, koste an anderer Stelle. Zudem würden der kaufmännischen Branche die WMS-Praktikanten fehlen. Zudem sei die WMS in der Bevölkerung seit über 100 Jahren sehr gut verankert.

Die Grünliberalen fordern eine Strukturbereinigung in der Bildungslandschaft anstelle eines "fortschreitenden, strategielosen Leistungsabbaus an den Volks-, Mittel- und Berufsschulen". Mit der kaufmännischen Berufsmatura bestehe eine attraktive Alternative zur gymnasialen Matur, argumentieren sie. Luzern brauche keinen staatlich geförderten Mittelweg zwischen Lehre und Gymnasium. Ein Gymnasium "light" sei nicht nötig.

Für Lernende, die eine Handelsmittelschule besuchen möchten, bestünden dieselben bisherigen Angebote auch an privaten Schulen, schreiben die Grünliberalen. Die Schliessung des WMS-Standorts Willisau sei schon im Rahmen eines früheren Sparpakets zur Debatte gestanden. (sda)

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