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BILDUNG: Das sind die besten Maturaarbeiten

Luzerns Gymnasiasten beweisen in ihren Maturaarbeiten Wissensdurst und Erfindergeist. Gestern erhielt die Öffentlichkeit einen Einblick in die Köpfe der jungen Denker.
Ismail Osman
Dominic Büttiker, Schüler an der Kantonsschule Alpenquai, mit seiner selbstentwickelten Kaffeemaschine. Bild: (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 21. März 2017))

Dominic Büttiker, Schüler an der Kantonsschule Alpenquai, mit seiner selbstentwickelten Kaffeemaschine. Bild: (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 21. März 2017))

Ismail Osman

ismail.osman@luzernerzeitung.ch

Jährlich erlangen rund 900 junge Luzernerinnen und Luzerner die gymnasiale Maturität. In praktisch allen Fällen bedingt dies das Verfassen einer Maturaarbeit. Unter dem Titel «Fokus Maturaarbeit» werden seit 2011 die besten davon ausgezeichnet. Die diesjährige Prämierung fand gestern im Uni/PH-Gebäude statt. Aus einer Vorauswahl von insgesamt 36 nominierten Arbeiten bestimmte eine Fachjury die jeweils besten aus vier Kategorien (siehe Kasten).

Marco Stössel ist Prorektor der Kantonsschule Musegg und designierter Rektor der Kanti Beromünster. Zusammen mit den Prorektoren der Kantonsschulen Alpenquai und Reussbühl rief Stössel «Fokus Maturaarbeit» ins Leben. Er ist überzeugt, dass das Projekt seine Spuren in der hiesigen Gymi-Landschaft hinterlassen hat: «Wir stellen fest, dass die Motivation für die Maturaarbeit in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.» Dies sei auch eines der ursprünglichen Ziele des Projekts gewesen. «Diese Riesenarbeit, die anlog zum Handwerker das eigentliche Meisterstück der Ausbildung ist, sahen wir einfach in der Schublade verschwinden. Dem wollten wir entgegenwirken.» Zudem habe man eine Plattform gesucht, um gezielt starke Schüler zu fördern. Letzterer Punkt habe sich auch mit Blick auf den nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» bezahlt gemacht: War Luzern vor wenigen Jahren dort kaum vertreten, stellt der Kanton heute die viertmeisten Teilnehmer.

Von Espressomaschinen und Elektron-Positronen

Einige der gestern präsentierten Arbeiten haben ebenfalls das Potenzial, auf nationaler Ebene von sich reden zu machen. So lassen Arbeitstitel wie «Entwicklung und Bau einer portablen Espressomaschine», «Der Moment des ‹Hatschi› – Mimik beim Niesen», «Aufgeschlossenheit der Generation Z gegenüber der Insekten­küche» oder «Erforschung der Elektron-Positron-Annihilation» die dahintersteckende Kreativität und den Forschungsdrang erahnen. Die 36 nominierten Arbeiten sind noch bis am 30. März im Foyer des Uni-Gebäudes ausgestellt.

In diesem Jahr neu: Mit dem Nidwaldner Kollegium St. Fidelis nimmt erstmals eine Gastschule am Wettbewerb teil. Es sei ein erster, kleiner Schritt zu einer möglichen Weiterentwicklung des Projekts, erklärt Prorektor Stössel. «Es gibt in der Zentralschweiz bisher nur im Kanton Schwyz einen vergleichbaren Anlass. Eine grössere Ausdehnung von ‹Fokus Maturaarbeit› auf die gesamte Zentralschweiz würde diesbezüglich Sinn machen.» Allerdings wolle man diesen nächsten Schritt nicht überstürzen, betont Stössel.

Hinweis

Mehr Informationen:

www.fokusmaturaarbeit.lu.ch

Die Preisträger des Wettbewerbs «Fokus Maturaarbeit» 2017 v.l.n.r.: Dagmar Blum (Sonderpreis Kunst), Dominic Büttiker (Sonderpreis Technik), Magdalena Lottenbach (Sozialwissenschaften), Yannick Müller (Naturwissenschaften), Céline Fallegger (Geisteswissenschaften) und Aline Peter (Kunst). (Bild: pd)

Die Preisträger des Wettbewerbs «Fokus Maturaarbeit» 2017 v.l.n.r.: Dagmar Blum (Sonderpreis Kunst), Dominic Büttiker (Sonderpreis Technik), Magdalena Lottenbach (Sozialwissenschaften), Yannick Müller (Naturwissenschaften), Céline Fallegger (Geisteswissenschaften) und Aline Peter (Kunst). (Bild: pd)

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