BILDUNG: Ist die Pius-Schule in Littau zu konservativ?

Erzkatholisch und vom christlichen Geist beherrscht: So sei die Schule der Pius-Bruderschaft in Littau. Jetzt fordert die SP Kontrollen.

Drucken
Teilen
Die St. Josef-Schule an der Luzernerstrasse 90 in Littau. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die St. Josef-Schule an der Luzernerstrasse 90 in Littau. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die umstrittene Pius-Bruderschaft betreibt in Littau ihre eigene Primarschule. Die soll der Regierungsrat nun genauer unter die Lupe nehmen, fordert die SP in einer Anfrage. «Es geht darum, zu klären, wie der Kanton zur Schule steht», sagt Kantonsrätin Priska Lorenz (SP, Grosswangen). Auf der Homepage bezeichnet sich die Schule als «Bekenntnisschule mit katholischer Prägung». 20 Schüler besuchen in der Littauer Privatschule die ersten vier Schuljahre, die Schule ist seit Februar 2006 vom Kanton definitiv anerkannt.

«Erziehungsprinzipien und Lerninhalte sind sehr konservativ», sagt Priska Lorenz. Der Regierungsrat solle prüfen, ob diese «vertretbar sind». Charles Vincent, Leiter der kantonalen Dienststelle Volksschulbildung, winkt ab. «Es müssten schon sehr grosse schulische oder trägerschaftsbezogene Bedenken im Raum stehen, bis einer Schule die Bewilligung entzogen wird», sagt er. Die Schule werde regelmässig kontrolliert.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.