Bildung

Krienser Einwohnerrat genehmigt fast 4 Millionen Franken für Schulinformatik

Die Krienser Sekundarschulen können punkto Informatik aufrüsten, wie dies vom Lehrplan 21 gefordert wird: Der Einwohnerrat hat am Donnerstag einen entsprechenden Sonderkredit genehmigt.

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(hor) Der Sonderkredit über 3,9 Millionen Franken wurde vom Krienser Einwohnerrat am Donnerstag mit 26 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung genehmigt. Dieser umfasst die Ausgaben für die IT-Infrastruktur bis 2025. Damit finanziert die Stadt einerseits Notebooks, Tablets und digitale Präsentationsgeräte, andererseits die Einrichtung von WLAN in den Schulhäusern, sofern noch nicht vorhanden. Aus Spargründen werden die Geräte gestaffelt besorgt.

Blick in den Unterricht im Schulhaus Roggern.

Blick in den Unterricht im Schulhaus Roggern.

Bild: Roger Grütter (Kriens, 11. Mai 2020)

Zwar sprach Raoul Niederberger (Grüne) als Präsident der Kommission für Bildung, Soziales & Gesundheit mit Blick auf die klammen Stadtfinanzen von «einer grossen finanziellen Herausforderung», weshalb die gestaffelte Beschaffung Sinn mache:

«Doch der Sonderkredit ist nötig, um die kantonalen Vorgaben gemäss Lehrplan 21 zu erfüllen und eine Alternative gibt’s nicht.»

Der eine oder andere Kritikpunkt wurde gleichwohl ins Feld geführt: Simon Solari (Grüne) fragte sich beispielsweise, warum es Tablets von Apple sein müssen: «Es gibt doch sicher Günstigeres.» Bildungsvorsteher Marco Frauenknecht (SVP) sagte, er nehme dies auf.