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BILDUNG: Luzerner Schulleiter können zweisprachigen Unterricht anordnen

Zweisprachiger Unterricht an den Luzerner Berufsfachschulen kann für Lernende obligatorisch erklärt werden. Die Regierung hat eine Verordnung zum Gesetz über die Berufs- und Weiterbildung angepasst.
Eine Schülerin beim Lösen von Englischaufgaben. (Bild: Boris Bürgisser (Sursee, 14. Oktober 2013))

Eine Schülerin beim Lösen von Englischaufgaben. (Bild: Boris Bürgisser (Sursee, 14. Oktober 2013))

Die Änderung gilt ab 1. August, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte. Die Schulleitungen können den bilingualen Unterricht in Deutsch und Englisch an den Luzerner Berufsfachschulen für Lernende für obligatorisch erklären, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

So muss etwa die massgebliche Bildungsverordnung Englisch als Unterrichtssprache empfehlen und der Berufsverband sich nicht dagegen aussprechen. Nach wie vor gilt jedoch, dass die Sprachkompetenz nicht benotet wird und nicht promotionsrelevant ist.

Im bilingualen Unterricht wird mindestens ein Drittel der Unterrichtszeit in der Fremdsprache gehalten. Damit solle das Erlernen einer zweiten Sprache und somit auch die berufliche Integration in eine zunehmend globalisierte Arbeitswelt gefördert werden, hält die Regierung fest.

Das Modell wurde vor rund neun Jahren als Pilotprojekt eingeführt. Unterdessen habe es sich etabliert. So besuchen rund zehn Prozent oder über 1000 aller Lernenden aus 23 Berufen freiwillig eine zweisprachig geführte Klasse.

(sda)

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