BILDUNG: Luzerner sind zufrieden mit der Qualität der Volksschulen

Laut einer externen Schulevaluation ist die Qualität der Volksschulen im Kanton Luzern auf einem hohen Niveau. Optimierungsbedarf besteht unter anderem beim Qualitätsmanagement.

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Die Volksschulen im Kanton Luzern sind auf gutem Qualitätsstand. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Volksschulen im Kanton Luzern sind auf gutem Qualitätsstand. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die externe Schulevaluation wurde an 201 Schulen im Kanton Luzern durchgeführt. Dabei beurteilten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulbehörden die Qualität von Schule und Unterricht nach einem standardisierten Verfahren, wie die Dienststelle Volksschulbildung am Donnerstag mitteilte.

Aus dem Bericht geht hervor, dass in allen untersuchten Bereichen die Beurteilung der Evaluationsteams und die Qualitätseinschätzungen der Befragten von einer hohen Qualität der Volksschulen zeugen.

Die Gesamtzufriedenheit aller Befragten liegt zwischen gut und sehr gut. Es bestünden aber noch qualitative Unterschiede zwischen Schulen und innerhalb von Schulen, hiess es.

Zu den Stärken zählen laut Bericht die Qualität des Schulklimas und der Schulgemeinschaft. Das Wohlbefinden der Schüler und Lehrpersonen sei an den meisten Schulen gut bis sehr gut. Auch das Verhältnis zwischen Belastung und Befriedigung falle "im oberen Mittel" aus.

Die Ergebnisse zeigten aber auch, dass an vielen Schulen bei der Beurteilung der Lernenden sowie hinsichtlich der Übergänge noch Regulierungs- oder Harmonisierungsbedarf bestehe, heisst es in der Medienmitteilung.

Optimierungen seien vielerorts auch hinsichtlich einer zielorientierten Ausgestaltung der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie eines wirkungsvollen Qualitätsmanagements möglich.

Die externe Schulevaluation ist Teil des Qualitätsmanagements der Volksschulen im Kanton Luzern. Eine erste Evaluation umfasste die Jahre 2005 bis 2009. Die zweite, nun publizierte, nahm die Jahre 2010 bis 2015 unter die Lupe.

Mehr zum Thema am 11. März in der Neuen LZ.

(sda)