BILDUNG: Luzerner Studenten schicken Froscheier ins All

Luzerner Studenten werden im März 2016 mit einer Rakete Froscheier ins Weltall befördern. Damit soll die Wirkung der Schwerelosigkeit auf biologische Zellen untersucht werden.

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Das Cemios-Team der Hochschule Luzern (von links): Simon Wüest (Zürich), Christoph Hardegger (Gams), Lukas Rüdlinger (Luzern), Benno Fleischli (Hildisrieden), Mario Felder (Buchrain), Tobias Plüss (Horw) und Carlos Komotar (Zürich) (Bild: PD)

Das Cemios-Team der Hochschule Luzern (von links): Simon Wüest (Zürich), Christoph Hardegger (Gams), Lukas Rüdlinger (Luzern), Benno Fleischli (Hildisrieden), Mario Felder (Buchrain), Tobias Plüss (Horw) und Carlos Komotar (Zürich) (Bild: PD)

Ältere Menschen und bettlägerige Patienten leiden häufig an Symptomen, die auch in der bemannten Raumfahrt beobachtet werden, wie die Hochschule Luzern am Donnerstag mitteilte. Dazu gehörten beispielsweise Muskelschwund und eine Verringerung der Knochendichte.

An den Eiern des südafrikanischen Krallenfroschs lasse sich besonders gut erforschen, welche Auswirkungen Schwerelosigkeit auf biologische Zellen haben. Die Rakete wird im März 2016 vom Weltraumbahnhof im nordschwedischen Kiruna starten und rund 10 Minuten in der Schwerelosigkeit verbringen.

Anschliessend fällt die Rakete mit einem Fallschirm auf die Erde zurück. Nach der Bergung werden die Daten von den Studierenden im Labor ausgewertet. Das Projekt findet im Rahmen eines Ausbildungsprogramms des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Swedish National Space Board (SNSB) statt.

HINWEIS:
Infos zum Projekt auf www.hslu.ch/cemios

sda/rem