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BILDUNG: Stadt bewilligt Trauerzug durch Luzern

Luzerner Schüler können am nächsten Montag auf die Strasse gehen und die Bildung symbolisch zu Grabe tragen. Die Stadt hat ein entsprechendes Gesuch mit Auflagen bewilligt.
So wie am 10. Dezember 2012 wollen am Montag Hunderte Schüler auf die Strasse gehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

So wie am 10. Dezember 2012 wollen am Montag Hunderte Schüler auf die Strasse gehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Komitee «Lernende gegen Sparwut» wird am 9. Dezember auf die Strasse gehen. Ein entsprechendes Gesuch ist am Freitag bewilligt worden. Die Kundgebung startet um 9 Uhr beim Schwanenplatz und führt über den Rathaussteg zum Haupteingang des Regierungsgebäudes. Ende der Kundgebung ist um 10.30 Uhr.

Hintergrund des Protests ist das Sparpaket der Regierung, welches unter anderem Zwangsschliessungen an Schulen vorsieht. Das Komitee rechnet mit einem wesentlich kleineren Aufmarsch als noch im letzten Jahr, als 1500 Personen vor dem Regierungsgebäude demonstrierten.

Laut einer Mitteilung des Komitees wird die symbolische Beerdigung am Montag stattfinden, obwohl die Sparmassnahmen im Kantonsrat kaum eine Chance haben, wie unsere Zeitung am Freitag berichtete. 

In Absprache mit der Polizei hat die Stadt den Veranstaltern folgende Auflagen gemacht:

  • Der Gesuchsteller ist für die ordnungsgemässe Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Er hat an der Demonstration persönlich teilzunehmen.
  • Der Verantwortliche hat vor Beginn des Abmarsches und bei dessen Auflösung die Teilnehmer über Megaphon klar und unmissverständlich darauf aufmerksam zu machen, dass illegale Handlungen strafrechtlich verfolgt werden. Zudem müssen die Teilnehmer vom Veranstalter auf das Vermummungsverbot im Kanton Luzern hingewiesen werden. Dieses ist während der ganzen Veranstaltungsdauer durchzusetzen.
  • Es ist ein eigener, ausreichender Ordnungsdienst sicherzustellen.
  • Das Mitführen und Mittragen von Schlagstöcken, gefährlichen Gegenständen, Farbbeuteln, Gesichtstücher und Masken ist verboten.
  • Anordnungen der Polizei ist strikt Folge zu leisten.
  • Die vorgeschriebene Marschroute ist unbedingt einzuhalten.
  • Die Kosten für allenfalls notwendige Räumungs- und Reinigungsarbeiten gehen zulasten des Bewilligungsinhabers.
  • Für allfällige straf- und zivilrechtliche Haftungen gelten die gesetzlichen Straf- und Haftpflichtbestimmungen.
  • Die festgelegten Schlusszeiten sind strikte einzuhalten.

pd/rem

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