BILDUNG: Weniger Geld für die Lehrerausbildung

Die Regierung verlangt, dass die Pädagogische Hochschule Luzern ihre Kosten massiv senkt. Auch ein Stellenabbau in der Verwaltung ist ein Thema.

Roseline Troxler
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Angela Brunner und Carmen Guntern, Studentinnen der PH Luzern, im Uni/PH-Gebäude. (Bild Eveline Beerkircher)

Angela Brunner und Carmen Guntern, Studentinnen der PH Luzern, im Uni/PH-Gebäude. (Bild Eveline Beerkircher)

Das Sparpaket «Leistungen und Strukturen 2» der Luzerner Regierung sieht für die Pädagogische Hochschule (PH) Luzern mehrere happige Sparmassnahmen vor. Dadurch will die Regierung in den nächsten drei Jahren rund 6,6 Millionen Franken einsparen. Der grösste Brocken stellt die Reduktion des Beitrags des Kantons an die PH dar.

Aktuell erhält die PH Luzern noch 8,14 Millionen Franken vom Kanton Luzern. Der Beitrag wird in den nächsten Jahren stark sinken: Auf 6,85 im Jahr 2015, auf 5,6 Millionen im 2016. Mehrere Massnahmen werden geprüft, um den Spareffekt zu erzielen, unter anderem eine Vergrösserung der Lerngruppen mit Pensenabbau für Dozenten sowie ein Stellenabbau im Rektorat und in der Verwaltung.

Dorothee Brovelli, Präsidentin der Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterorganisation der PH Luzern, sagt: «Die geplanten Sparmassnahmen sind einschneidend.»