BILDUNGSBEREICH: Musiklehrer verlangen Lohn-Gleichstellung

Die Luzerner Musiklehrer sollen bald weniger Lohn verdienen, wenn es nach dem Kanton geht. Diese Rückstufung sei «inakzeptabel», findet der Lehrerverband, ist aber bereit zu Konzessionen.

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Szene aus dem Musikunterricht. (Symbolbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Szene aus dem Musikunterricht. (Symbolbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Dass der Kanton im Musikschulbereich wieder eine koordinative Aufgabe übernimmt und durchschnittlich 350 Franken pro Schüler bezahlt, ist positiv. Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV) begrüsst im Einklang mit dem Luzerner Musiklehrerinnen und -lehrerverein (MLV) die Verordnung, die der Regierungsrat in die Vernehmlassung geschickt hat, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Bis auf einen «entscheidenden» Punkt: die vorgesehene Rückstufung der Musiklehrpersonen von der Besoldungsklasse 21 auf 19. Immerhin entspreche ein Masterabschluss in Musik einem Lehrerdiplom für die Sekundarstufe 1. Ausserdem halten MLV und LLV fest, dass die Gleichstellung der Musiklehrpersonen mit Lehrpersonen der Volksschule in wesentlichen Punkten wie der beruflichen Vorsorge oder der Weiterbildung nicht gewährleistet sei. Trotz dieser Kritik sei man zu Kompromissen bereit: «Mit einer Einstufung in die Besoldungsklasse 20 könnten sie leben – bei einer Besitzstandsgarantie aller bisher in Klasse 21 eingereihten Lehrpersonen.»

scd