BILDUNGSDEPARTEMENT: Die Entlastung für alle Lehrer wird kritisiert

Die Lehrer wollen weniger unterrichten, dafür mehr vorbereiten. Doch so einfach ist die Rechnung nicht, heisst es beim Bildungsdepartement.

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Charles Vincent, Vorsteher des Amts für Volksschulbildung. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Charles Vincent, Vorsteher des Amts für Volksschulbildung. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Weniger Unterrichtsstunden, dafür bessere Qualität: Dies ist die Forderung des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbandes. Konkret sollen Lehrpersonen wöchentlich zwei Lektionen weniger unterrichten.

Das würde laut Charles Vincent vom Bildungsdepartement Kosten von rund 25 Millionen Franken verursachen. Ist die Qualitätssteigerung dies wert? «Die Pensenreduktion allein steigert die Qualität kaum», sagt Michael Fuchs, Studienleiter Primarstufe an der PHZ. Die Massnahme müsse von der Schulleitung begleitet werden. Vincent rät: «Man sollte auf die individuelle Belastungssituation reagieren und dort gezielt Lehrpersonen entlasten, wo es nötig ist.»

Heinz Bäbler-Trinkler, Vorstandsmitglied des Vereins Schule und Elternhaus, meint hingegen: «Die Qualität des Unterrichts würde verbessert.»

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.