BILDUNGSGESPRÄCHE: Marketingstrategien gegen Fachkräftemangel

In den nächsten Jahren ist auf dem Arbeitsmarkt mit einem Mangel an Fachkräften zu rechnen – auch in der Zentralschweiz. An den Luzerner Bildungsgesprächen wurden Lösungsansätze gesucht.

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Jonas Jaun (l.) macht bei der Firma Schindler in Dierikon eine Lehre als Elektrointallateur. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Jonas Jaun (l.) macht bei der Firma Schindler in Dierikon eine Lehre als Elektrointallateur. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Gehen der Wirtschaft die Fachkräfte aus?» Diese Frage diskutierten rund 40 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Berufsbildung am Donnerstag an den Luzerner Bildungsgesprächen, schreibt die Staatskanzlei Luzern.
In verschiedenen Gruppen entwickelten die Fachleute im Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum in Luzern Handlungsmöglichkeiten und Ideen für Lösungsansätze. Grundtenor: Der Berufslehre fehle es an Prestige. Gerade bei leistungsstarken Jugendlichen sei die Berufslehre leider oft erst die zweite Wahl.

Attraktive Karrierewege gefragt
Die Berufsverbände als Träger der Berufe seien aufgefordert, ihre Marketinganstrengungen zu intensivieren und den potentiellen Jugendlichen attraktive Karrierewege aufzuzeigen.
Einig war man sich auch darüber, dass alle an der Berufsbildung Beteiligten wie Berufsverbände, Politik, Schulen, Verwaltung und Betriebe einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels leisten müssten.

pd/bep