Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bildungskommission des Luzerner Stadtrates will keine Subventionserhöhung für das Neubad

Die Bildungskommission hat über die Subventionszahlungen an Kultur und Sport für die Jahre 2019 bis 2022 entschieden. Sie will die Beträge für das Neubad nicht erhöhen. Dessen Vorstand ist enttäuscht.
Blick auf das ehemalige Hallenbad in der Stadt Luzern: Die Zwischennutzung unter dem Namen Neubad und dessen Unterstützung sorgt erneut für Debatten. (Pius Amrein, Luzern, 12.Oktober 2018)

Blick auf das ehemalige Hallenbad in der Stadt Luzern: Die Zwischennutzung unter dem Namen Neubad und dessen Unterstützung sorgt erneut für Debatten. (Pius Amrein, Luzern, 12.Oktober 2018)

Die Bildungskommission beantragt dem Grossen Stadtrat Luzern, dass die Subventionen für das Netzwerk Neubad gleich hoch wie bisher ausfallen sollen. Zudem will die Kommission den Vertrag ausschliesslich für vier anstatt für fünf Jahre abschliessen, wie sie in einer Mitteilung am Donnerstag meldet. Der Entscheid dazu sei knapp gefallen, so die Kommission.

Bisher hatte das Neubad einen jährlichen Beitrag von 70'000 Franken aus dem städtischen Fonds zur Förderung von Kultur und Sport erhalten. Die Miete des Gebäudes im Wert von rund 60'000 Franken erliess die Stadt dem Netzwerk Neubad jeweils. Gemäss Antrag und Bericht der Stadt hätte das Neubad nun von 2019 bis 2022 mit einem jährlichen Beitrag von 150'000 Franken unterstützt werden sollen. Dagegen formierte sich Widerstand. Das Argument der Kommission: Das Neubad habe die Subventionserhöhung nicht nötig, da es mittlerweile finanziell sehr gut dastehe.

Neubad-Vorstand hofft aufs Stadtparlament

Der Vorstand des Neubads zeigt sich in einer Mitteilung enttäuscht über den Entscheid. Das Neubad sei auf die Unterstützung der Stadt angewiesen. Der Vorstand hofft nun auf eine «Korrektur im Grossen Stadtrat». In der Bildungskommission verfügen die Bürgerlichen – im Gegensatz zum Stadtparlament – über eine Mehrheit.

Den Subventionsvertrag für die Stiftung Kleintheater Luzern empfiehlt die Kommission hingegen zur Annahme, jedoch ebenfalls mit knapper Mehrheit. Für Irritation hatte dort gesorgt, dass wichtige Sponsoren beim Kleintheater abgesprungen sind. Einstimmig fiel der Entscheid für den Subventionsvertrag mit dem Verein Fumetto. (pd/spe/sma)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.