Bildungskommission sagt Ja zu Uni-Gesetz

Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) des Luzerner Kantonsrates heisst das neue Universitätsgesetz mit 10 Ja bei 3 Enthaltungen gut. Die Universität bekommt so ein Gesetz, das an die neuesten Anforderungen angepasst ist und die Universität für die Zukunft rechtlich optimal ausrüstet.

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Die Universität Luzern soll ab 2014 ein überarbeitetes Gesetz erhalten. Im Bild die Bibliothek der Uni am Tag der offenen Tür 2011. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Universität Luzern soll ab 2014 ein überarbeitetes Gesetz erhalten. Im Bild die Bibliothek der Uni am Tag der offenen Tür 2011. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) habe sich durch den Bildungsdirektor und die Verwaltung ausführlich über das neue Universitätsgesetz informieren lassen, heist es in einer Medienmitteilung der EBKK vom Freitag. Des weiteren habe sie mit den Rektoren Paul Richli (Universität) sowie Markus Hodel (Hochschule Luzern) ein Hearing zum Thema Errichtung einer Wirtschaftsfakultät an der Universität abgehalten. Nach erster Beratung sei nun die Vorlage bereit für den Kantonsrat, wo sie an der kommenden Januarsession behandelt wird.

In einem knappen Entscheid habe die EBKK dafür votiert, die einzelnen Fakultäten im Gesetz nicht zu nennen. «Die EBKK will, dass die Universität weiter im Markt gewünschte Angebote ohne zeitliche Verzögerung bereitstellen kann, um so im Wettbewerb mit schweizerischen und ausländischen Universitäten bestehen zu können», heisst es in der Mitteilung weiter.

13 Jahre nach der Universitätsgründung ist nach Überzeugung der EBKK eine Gesetzesrevision angezeigt. Das rasche Wachstum der Universität erfordere eine Anpassung in Bezug auf den Betrieb und die Organisation, die veränderten Rahmenbedingungen und die Sicherstellung der Entwicklungsmöglichkeiten von Lehre und Forschung.

pd/zim